Mind the Gap

Diplomausstellungen 2020
10. bis 13. September

Vom 10. bis 13. September stellten die Diplomand*innen Armin Wischkony, Laura Pientka und Tomma Köhler ihre Abschlussarbeiten unter dem Titel „Combined Conclusions" in der Dechanatstraße der Hochschule für Künste Bremen aus. Hier können Sie das Video zur Ausstellung der Diplomand*innen ansehen. 

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Armin Wischkony
Rauminstallation, verschiedene Materialien, Audio Loop ca. 12 min.

 

Laura Pientka

Laura Pientka
präsentierte ihre Abschlussarbeit "UBPCS_Ultimate Beneficial Pipeline System", die sowohl Soundinstallation als auch Performance ist. In der Galerie in der Dechanatstraße und in deren Außenbereich baute sie ein Rohrsystem auf, welches sich parasitär auf dem Boden ausbereitete und ebenso plötzlich verschwand, wie es aufgetaucht war. Das Rohrsystem bestand aus bis zu einem Meter langen Keramikrohren, insgesamt erstreckte sich eine über vierzehn Meter lange Installation. In dem System wurde etwas transportiert, dass mit bloßem Auge nicht sichtbar war. Durch die verlegten Rohre hallten lediglich Klänge. Diese luden zum Schmunzeln ein, denn sie klangen wie Darmwinde. Woher diese kamen und wohin sie gingen, blieb offen.
Die Künstlerin war durch ihre Performance aktiver Teil des Werkes. In minutiöser Arbeit hielt sie die Rohrverbindungen mit einer klebrig fließenden Masse dicht. Die Prozedur des „Stopfens" wurde im Laufe des Tages ohne Rhythmus wiederholt. Es bestand ein Spannungsverhältnis zwischen dem von der Künstlerin getragenen, eher männlich konnotierten Blaumann und der fragilen Keramik, die oftmals einer Konnotation der „schönen" und „weiblichen" Handwerkskunst unterliegt.

Tomma Köhler

Zur Arbeit von Tomma Köhler: „Ich studiere seit 2014 in der Klasse für künstlerische Raum und Körperkonzepte, bei Markus Löffler und André Korpys. In meinen Arbeiten verbindet sich mein Interesse an Performance, Szenografie und Bildhauerei. Ein Schwerpunkt liegt in der Beschäftigung mit Definitionen. Skulptur, Objekt, Bühne, Raum. Hier wird das Spiel mit Definitionen in ein Spiel von Material übersetzt. Es wird skulptural mit Papier und Metall gearbeitet. Auch Videoarbeiten sind teil von Rauminstallationen in denen ich Szenen skizziere, die neben der Auseinandersetzung mit dem Raum auch meine Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und deren Außenseiter beinhalten. Die in der Diplomausstellung gezeigten Objekte fungieren teils als Charaktere, teils öffnen sie einen Spielraum im Kopf der Betrachtenden Person, der durch weitere Gegenstände der Installation in den Ausstellungsraum transportiert wird."

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