HfK – Mind the Gap

Konzerte

Reopening intimate space

Konzertperformance für 4 Flösse und 10 Musiker:innen auf der kleinen Weser vom 8.9.2021.

Vier Flöße, bestückt mit Cembalo, Flöte, Laute, Gesang und Synthesizer, legen vom Ufer der Kleinen Weser unterhalb der Wilhelm-Kaisen-Brücke in der Bremer Neustadt ab. Start für eine Konzert-Performance, die HfK-Studierende als interdisziplinäres Projekt der Studiengänge Integriertes Design, Freie Kunst, Digitale Medien und Musik gemeinsam mit Raphael Sbrzesny, Professor für Kreation und Interpretation (Sound, Performance, Konzept), entwickelt haben.

Unter dem Titel "Reopening intimate space" gleiten bei untergehender Sonne Flöße, entworfen von Studierenden aus dem Integrierten Design, lautlos über das Wasser. Klänge, Melodien, Lieder gesungen und gespielt von Studierenden aus dem Fachbereich Musik schweben über die Weser, vermischen sich, verhallen und treffen wieder aufeinander. Eine dichte Atmosphäre entsteht, der die Performance-Idee zugrunde liegt, im öffentlichen Raum einen zweiten, intimen Raum mit klanglichen Mitteln entstehen zu lassen. Im Schutze der Wilhelm-Kaisen-Brücke geht das auf und so dringen Verkehrsgeräusche und die Rufe der Wildenten wie aus einer anderen Welt an das Ohr der Zuschauer*innen, die sich an beiden Ufern des Flusses versammelt haben.

Das Projekt ist im Anschluss an das Lehrformat "Madrigal — Reopening the public space" im Sommersemester 2021 entstanden, in welchem sich Studierende und Lehrende der Fachbereiche Musik und Kunst/Design mit Performance und Musik im öffentlichen Raum beschäftigt haben.

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Opernprojekt 2021: Patienten

In Zeiten wie diesen - gerade mit einer Pandemie ungewöhnlichen Ausmasses - ist der Umgang mit Krankheiten jeglicher Natur für alle Menschen, seien sie Pfleger oder Angehörige, eine besondere, bis an die Grenzen des Möglichen reichende Herausforderung. Unser Projekt zeigt die andere Seite, nämlich diejenigen die sich als Patienten, obgleich unterstützt von Pflegekräften und Ärzten, gegen ihre Krankheit zur Wehr setzen und und mit ihren Mitteln emotional und intellektuell gegen sie angehen. Literarisch ist Ernst Herbeck (ein schizophrener österreichischer Dichter des zwanzigsten Jahrhunderts) unser Ausgangspunkt, musikalisch beginnen wir bei Robert Schumann, der die Einlieferung in die Psychiatrie und das Ausgeliefertsein an sie am eigenen Leibe erlebt hat, und enden bei Michael Nyman's Oper „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte". Katzenfressende Mäuse, übelste Horrortrips, Gedichte und zuletzt - mit den Mitteln des Musiktheaters - ein ärztlich diagnostizierter Fall beginnender Demenz eines ehemaligen Opernsängers beleuchten den allgemeinen Kampf um Würde und Weiterleben der Patienten aller Art und allerorten. 

Regie: Gregor Horres, musikalische Einstudierung und Leitung: Ulrich Sprenger.

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Johanna Bookmeyer gewinnt "La risonanza EMSA award"

 

 

Die Sopranistin Johanna Bookmeyer ist als Solistin und Ensemblesängerin besonders für die Musik des 16.-18. Jahrhunderts gefragt. Sie sang mit dem Ensemble Weser Renaissance und anderen Ensembles bereits zahlreiche Programme geistlicher und weltlicher Renaissance- und Barockmusik.

Zunächst absolvierte sie eine Ausbildung zur Ensembleleiterin an der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen und studierte im Anschluss Gesangspädagogik und Singen mit Kindern an der Hochschule Osnabrück. Seitdem ist sie als Gesangspädagogin, als Kinderchorleiterin und als Dozentin für das Singen mit Kindern tätig.

2015 nahm die Sängerin ein künstlerisches Gesangsstudium der Alten Musik an der Hochschule für Künste in Bremen auf; zunächst in der Klasse von Peter Kooij und seit 2017 in der Klasse von Bettina Pahn. Kurse bei unter anderem Margreet Honig, Emma Kirkby, Julian Pregardien, Dorothee Mields, Benno Schachtner und Gerd Türk bereichern ihr musikalisches Schaffen.

Diesen Sommer gewann sie in Italien beim Entroterre Musikfestival den La Risonanza EMSA Ensemblepreis 2021 mit zwei weiteren Musiker:innen. Dieser Preis beinhaltet ein mehrtägiges Ensemblecoaching durch das Ensemble La Risonanza und ein Konzert auf dem Entroterre Musikfestival 2022.

Atelier Neue Musik nimmt am Nachwuchsfestival des ZKM „ne(x)t_generation 8.5" teil

Das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) hat mit ne(x)t_generation 8.5 eine Sonderausgabe seines Nachwuchsfestivals der Hochschulstudios auf die Beine gestellt.
Das Atelier für Neue Musik an der HfK Bremen ist mit Kompositionen von Studierenden ebenfalls zu hören und zu sehen und umfasst neben rein musikalischen Werken auch kurze Videos, von denen mehrere im Rahmen des ABK-Projekts One Minute Here ... entstanden sind.
Zum You-Tube-Stream.

„Geisterkonzert" mit Hille Perl und Murat Coşkun auf Deutschlandfunk

Die Gambistin Hille Perl und der Perkussionist Murat Coşkun sind weitgereiste Spezialisten für Barockmusik und Improvisation. Im Deutschlandfunk Kammermusiksaal präsentieren sie ihr Duo-Programm „Hier und Jetzt", das beide auch als „Geisterkonzert" schmunzelnd betiteln, da es ohne Publikum stattfand und die besonderen Bedingungen in Pandemie-Zeiten mit einbezieht.
Hören Sie rein auf Deutschlandfunk.

Podium für junge Talente

Videopräsentation der Jungstudierenden des Fachbereich Musik

Klavierduo Elina Schumacher und Alina Kober
Bernado Pasquini: Sonate für zwei Tasteninstrumente, I. Allegro, III. Vivace
Manuel Infante: Danses Andalouses, II. Sentiemento

Borislava Mihailova Nikolava, Violine
Charles-Auguste de Bériot: Violinkonzert Nr. 9, op. 104, II. Adagio, III. Rondo: Allegretto moderato

Sophia Lewerenz, Klavier
Frédéric Chopin: Etüde in Ges-Dur, op. 10 Nr. 5
Robert Schumann: ABEGG-Variationen, op. 1

Sophie Brandes, Klavier
Robert Schumann: Intermezzo op. 4, I. Allegro quasi maestoso, II. Presto a capriccio

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HfK-Alumnus Jinwook Jung weiterhin international sehr erfolgreich

Jinwook Jung, von 2012 bis 2016 Hfk-Student in der Kompositionsklasse Prof. Jörg Birkenkötter, wurde aus über 90 Bewerber*innen aus aller Welt für die «Residència de Composició Musical Rodamúsic» 2021 ausgewählt und als einziger Preisträger gekürt. Sein Auftragswerk für Klarinette und Saxophon wird im Sommer 2021 bei drei verschiedenen Musikfesten in Spanien uraufgeführt.

Außerdem bekam er im Jahr 2020 einen wichtigen Kompositionsauftrag von der französischen Radiosendung «Radio France - Création Mondiale». Das Stück besteht aus fünf Sätzen. Jeder Satz wurde jeden Tag, eine Woche lang, mit seinen anderen Werken verschiedener Besetzung ausgestrahlt und präsentiert. Sein Werk « Au Magasin de Nouveautés » und das Interview, welches er kürzlich mit der Radioredakteurin Anne Montaron führen durfte, ist in der Radiothek der France Musique nachhörbar.

Die einzelnen Sätze wurden kürzlich in der Radiosendung « France Musique - Création Mondiale » ausgestrahlt und sind online hörbar:

1ère mouvement « Le quadrilatère de l'intérieur du quadrilatère »
2ème mouvement « La chaussette castrée »
3ème mouvement « Le crépuscule submergé »
4ème mouvement « Des nénuphars artificiels »
5ème mouvement « Migration des poissons luminescents »
6ème émission : le portrait du compositeur

Jinwook Jung kostenlos auf SoundCloud hören.

Neues aus dem Jazz: Tabea

Tabea besteht aus den vier HfK-Studierenden Christopher Olesch (Vibraphon), Felix Kantelberg (E-Gitarre), Magnus Bodzin (Kontrabass) und Alex Petratos (Schlagzeug), die Musiker spielen in der aktuellen Konstellation seit Oktober 2019. Ihre Musik verortet die Band irgendwo zwischen Space Jazz, Avantgarde und Groove Jazz. Für 2020 standen bereits Konzerte, Tour und Studio an. Dann kam Corona und die Pläne wurden vorerst gestrichen.

Tabea beschreiben ihre Musik als eine gesunde Mischung aus den Einflüssen aller Bandmitglieder. Diese reichen von Miles Davis über die Beatles, Radiohead, Brian Blade, Shai Maestro, Pat Metheny bis hin zu Robert Glasper, Red Hot Chili Peppers und vielen mehr. Die Musikstücke sind eigens komponiert, aufgenommen und gemischt.

Zu hören ist Tabea bei Soundcloud, auch bei YouTube hat die Band erste Beiträge veröffentlicht. Bald folgen weitere Videos – stay tuned!

Foto © Jenna Gaas

Watch Tabea on YouTube

 

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Virtuelle Mittagskonzerte WS 20/21

Klavierklasse Hwa-Kyung Yim

Ein Mittagskonzert-Programm zur Feier von Beethovens 250-jährigem Jubiläum: Je ein Stück von Beethoven und seinem Lehrer Haydn in derselben Tonart f-moll. Kontrastierend dazu ein zweites Video mit einem Klassiker der Avantgarde des 20. Jahrhunderts: Der Zyklus "Musica ricercata" des ungarischen Komponisten György Ligeti. Zu beiden Konzerten gibt es eine Programmeinführung zur Einordnung und Reflexion der Stücke.

 

Beethoven-Haydn (Beethoven und sein Lehrer)

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Ligeti: Musica ricercata

Musica Ricercata, ein Klavierzyklus, komponiert vom ungarischen Komponisten György Ligeti, geboren 1923. Ein Werk, in das die Erforschung des elementaren Ursprungs des musikalischen Materials und die Reflexion desselben hineinkomponiert wurde.

Zwar ist der ganze Zyklus systematisch aufgebaut, beweist aber gleichzeitig, dass theoretisch fundierte Kompositionen nicht zwangsläufig ausdruckslos klingen müssen - Denken und Fühlen stehen hier nicht im Widerspruch zueinander, sondern ergänzen sich gegenseitig.

Schon Bach hatte dies unter anderem in seinen Goldberg-Variationen großartig bewiesen. Obwohl die einzelnen Stücke in ihrem Tonmaterial aufeinander bezogen sind, sind alle elf Miniaturen in sich geschlossene ausdrucksstarke Kompositionen. Das zweite Stück fand sogar Verwendung in Stanley Kubricks letztem Film "Eyes wide shut".

"Kunst ist in dem Moment großartig und kunstvoll, wenn man im ersten Blick nicht vereinbare Parameter zusammenbringt und in einem gleichen Augenblick erklingen lässt."
- Hwa-Kyung Yim -

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Lisa Schmäling gewinnt 2. Preis bei internationalem Klavierwettbewerb

Lisa Schmäling, HfK-Studentin der Klasse Almut Cordes, gewann den 2. Preis beim "International Online Piano Competition Gloria Artis". An dem Wettbewerb nahmen über 200 Pianist*innen aus aller Welt teil. Lisa Schmäling präsentierte der Jury Werke von Haydn, Skrjabin und Rautavaara. Die Auszeichnung ist an ein Preisträger*innenkonzert in Wien gekoppelt.
Einblicke in das Wettbewerbsprogramm auf YouTube.
Foto © Susanne Schmäling

Kammerochester der HfK mit Werken von Mendelssohn und Hindemith in der Glocke

Das Kammerorchester der HfK unter der musikalischen Leitung von Thomas Klug trat am 27. November 2020 im Konzertsaal der Glocke auf. Für die beteiligten Studierenden war es nach einer langen Pause eine Wohltat wieder gemeinsam musizieren zu können, wenn auch ohne Publikum.

Hören Sie Auszüge aus diesem Konzert mit Werken von:

  • Felix Mendelssohn: Sinfonie Nr. 4 für Streicher in c-moll
  • Paul Hindemith: Trauermusik für Streicher und Solobratsche, Solistin Esther van Stralen
  • Felix Mendelssohn: Sinfonie Nr. 3 für Streicher in e-moll
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Jorge Caro und Lisa Schmäling gewinnen ersten Preis bei Internationalem Wettbewerb


Jorge Caro und Lisa Schmäling, HfK-Studierende der Klassen Patrick O'Byrne und Almut Cordes, erhielten als Klavierduo den ersten Preis bei der VI North International Music Competition im Herbst 2020 (mit Sitz in Stockholm, Schweden) in der Kategorie Kammermusik. Die North International Music Competition ist ein Online-Musikwettbewerb für Musiker*innen aus aller Welt. Mit einem Programm für zwei Klaviere, das sich aus Werken von Soler, Schumann und Guastavino zusammensetzt, traten sie gegen Teilnehmer*innen aus 35 Ländern an. Jorge Caro und Lisa Schmäling wurden von einer elfköpfigen, international besetzten Jury ausgewählt.
Als Solist*innen sind beide bereits Preisträger*innen bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben (u.a. "Jugend musiziert" und Internationaler Klavierwettbewerb "F. Chopin" in Südamerika). Sie gründeten ihr Duo im Jahr 2020 und geben seither Konzerte in Südamerika und Europa. Beide Pianist*innen studieren aktuell an der HfK Bremen und erhalten Kammermusikunterricht von Herrn Prof. O'Byrne.

Einblicke in das Wettbewerbsprogramm auf YouTube:
Guastavino: Tres Romances Argentinos. I. Las niñas de Santa Fe
Soler - Concerto for Two Keyboards no.6 in D major. I. Allegro

NDR Radiophilharmonie

HfK-Professor für Gesang und Sänger Thomas Mohr (Tenor) und Eva Vogel (Alt) haben gemeinsam mit der NDR Radiophilharmonie Mahlers „Lied von der Erde" gespielt. Das Werk in der Bearbeitung von Arnold Schönberg und Rainer Riehn wurde am Donnerstag, 26. November 2020 live aus dem Großen Sendesaal des NDR in Hannover gesendet und ist nun auch online hörbar.

One Minute Here

Unter dem Titel One Minute Here... veröffentlicht der Arbeitskreis Bremer Komponisten und Komponistinnen seit Mai 2020 audiovisuelle Miniaturen, die sich mit dem durch die Covid-19-Pandemie verursachten Ausnahmezustand und der damit verbundenen Entschleunigung beschäftigen. Im Rahmen einer Ausschreibung hatten Kompositionsstudierende der Hochschule für Künste Bremen die Gelegenheit, zu den einminütigen Videos von Alexander Derben Soundtracks zu entwerfen. In den Folgen 14–16 der Reihe sind die ausgewählten Werke mit Musik von Qi Chu, Yejun You und Maria Pelekanou zu erleben. 
Hier geht es zur YouTube-Playlist.

Europäisches Hanseensemble

Die Alte Musik: Obgleich ihre Hochzeit bereits lange zurückliegt, übt sie nach wie vor einen großen Reiz aus, besonders auf jüngere Menschen. Aus aller Welt kamen in der Vergangenheit zu mehreren Arbeitsphasen Menschen nach Norddeutschland, um sich im Europäischen Hanseensemble der Musik aus dem 16. Jahrhundert zu widmen.

Talente fördern, Musik der Hanse auf die Bühnen bringen und junge Menschen aus Europa zusammenführen - mit diesen drei Schwerpunkten startete 2019 das Europäische Hanse Ensemble, das von Manfred Cordes, Spezialist für die Musik des 16. und frühen 17. Jahrhunderts und bis 2019 Professor für Alte Musik an der HfK, initiiert und geleitet wird.
Am Anfang stand ein aufwendiges Auswahlverfahren. Prominente Vertreter der Alte-Musik-Szene prüften die Talente in Meisterkursen und Ensembleproben. Die Besten durften wiederkommen, unter professionellen Bedingungen ein Programm erarbeiten und auf Konzertreise gehen.

Mit einem Programm hanseatischer Musik spielten auf der Debüt-Tournee 22 junge Musiker*innen und widmeten sich der Musik berühmter Komponisten wie Hieronymus Praetorius, Matthias Weckmann (Hamburg), Paul Siefert und Christoph Werner (Danzig).

NDR Kultur sendete in Welt der Musik am 19.10.2020 den Mitschnitt des Hamburger Konzerts „Es erhub sich ein Streit im Himmel" des Europäischen Hanse-Ensembles in der Hauptkirche St. Nikolai. Der Konzertmitschnitt sowie eine Reportage von Ulrike Henningsen über das Projekt zwischen den Stücken ist in der Mediathek des NDR verfügbar. (Foto © Europäisches Hanse-Ensemble)

Yu Mitas Interpretation
des Werkes von Eugène Ysaye

Corona hat unsere Studierenden gezwungen, viel alleine zu arbeiten und alleine Zeit zu verbringen. Der direkte Kontakt zu Mitstudierenden war plötzlich nicht mehr möglich. Um trotzdem auch unter diesen Bedingungen für Publikum spielen zu können, hat der Masterstudent Yu Mita aus der Klasse von Prof. Katrin Scholz zwei Werke für Violine Solo von Biber und Ysaye im Konzertsaal der Dechanatstraße aufgenommen. Yu Mitas Interpretation des Werkes von Ysaye steht nun online zur Verfügung.

Eugène Ysaye (1858-1931): Sonate für Violine solo op. 27 Nr 5, daraus: Danse rustique

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Yu Mita wurde 1996 in Tokio, Japan geboren. Sein Musikstudium begann er 2011 bei Prof. Toshiro Yokoyama an der Tokyo College of Music Highschool. Anschließend absolvierte er sein Bachelorstudium an College of Music in Tokio, wo er mehrfach durch Stipendien ausgezeichnet wurde. Seit Oktober 2019 studiert er im Master Violine bei Prof. Katrin Scholz an der Hochschule für Künste in Bremen. Weitere Impulse bekam er in Meisterkursen bei Prof. Koh Gabriel Kameda, Yukiko Kamei und Akiko Tatsumi.

Als Mitglied des "Quartett KAIRI", unterrichtet von Saiko Azuma, erhielt er den zweiten Preis (der erste wurde nicht verliehen) des 27. Klassischen Musikwettbewerbs Japan.
2016-17 war er Konzertmeister des Sinfonieorchesters des College of Music Tokio. Orchestererfahrung sammelte er außerdem als Aushilfe bei hervorragenden professionellen Orchestern, wie unter anderem dem NHK Sinfonieorchester und dem New Philharmonic Japan, unter Dirigenten wie Parvo Järvi, Hannu Lintu, Jun Märkl, Petr Altrichter und Tadaaki Otaka.

Jazzchor – Virtual Choir Videos

Ein unvorhergesehenes und außergewöhnliches Semester liegt hinter uns. Auch der Jazzchor der HfK Bremen musste sich mit den Umständen eines digitalen Semesters arrangieren: kein persönliches Kennenlernen der neuen Sänger*innen, ausschließlich virtuelle Proben und auch keine gemeinsamen Konzerte.

Dennoch hat der Jazzchor zum Abschluss des Semesters mit viel Spaß einen „Trost-Semesterabschluss" organisiert und gemeinsam zwei Songs in Form von Virtual Choir Videos aufgenommen. Die Sänger*innen haben ihre Stimmen zuhause aufgenommen und Chorleiterin Charlène Thomas schnitt aus Ton- und Videoaufnahmen die ganze Komposition zusammen.

Das Ergebnis finden Sie unter:

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    I'd Stop Time
    Solo: Klara Schwabe

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    Solo: Klara Schwabe, Recording: Alle, Edit & Video: Charlène Thomas, Music: Christine Tavares-Mocha, Arrangement & Rhythm Track: Kerry Marsh

HfK-Professorin Hille Perl bei der WDR Kulturambulanz
HfK-Professorin für Viola da Gamba Hille Perl spielt mit der Gambe auf ihrem Bauernhof in Niedersachsen. Dabei verbindet sie das Prelude aus der 2. Cello Suite von J. S. Bach, ein Adagio von C. Fr. Abel und ein Macquam der amerikanischen Komponistin M. Bishop.

John Dowland: Flow my Tears
Die Studierenden der Alten Musik der HfK Bremen haben aufgrund von Covid-19 das elisabethanische Stück Flow my Tears von John Dowland online eingespielt.

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Online-Video: „An Early Musician's guide to home office and quarantine"
„An Early Musician's guide to home office and quarantine" – dieses Online-Video von Studierenden
und Lehrenden des Fachbereichs Alte Musik der HfK Bremen zeigt uns, wie das gemeinsame Musizieren in Zeiten
von Corona aussehen kann – trotz der Schwierigkeit, nicht in einem Raum üben zu können.

Stück: "Gott der Vater wohn uns bei"
Michael Praetorius Creutzburgensis (1571-1621)
"Musae Sioniae" Teil 1 (1605)
Mitwirkende: Studierende und Lehrkräfte der Alten Musik Abteilung der Hochschule für Künste Bremen
An Early Musician's guide to home office and quarantine

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