HfK – Mind the Gap

Experimentelle Projekte

Masterarbeit als Fashionfilm
„GHOST STORIES" von Sarah Frede

Sarah Frede absolvierte den Masterstudiengang ‚Integriertes Design' im Masterstudio ‚Mode, Mensch und Gesellschaft'. Sie arbeitete und recherchierte dort an den Schnittstellen von Natur und Technologie. In ihrer interdisziplinären Arbeitsweise geht sie gerne Kooperationen mit Kreativen aus anderen Disziplinen ein. Sie testet dabei die Möglichkeiten von neuen Technologien für zeitgenössisches Modedesign. Für die Kollektion Ghost Stories nutzte sie neue Tools wie 3D-Scanner in einer spielerischen und intuitiven Art und Weise, die ihr erlaubt Inspiration an den Rändern von Realität und Virtualität zu finden. Ein starker Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von neuen Oberflächen und der Manipulation von Materialien.

In der Villa Ichon wurde statt einer Modenschau, ein kurzer Film gedreht, der die Abschluss Kollektion der Künstlerin zeigt. Wegen der Corona Pandemie konnte der im April 2020 angedachte Termin mit ihrer Abschlussklasse in den Räumlichkeiten der Villa Ichon mit Modellen und Publikum leider nicht wie geplant stattfinden. Stattdessen wurde mit wenigen Protagonistinnen und Protagonisten abends und nachts im Herbst in der Villa Ichon gedreht.

Fashionfilm „GHOST STORIES" YouTube-Link zum Film

SIAMESE WHISPERS

HfK-Alumnus Mattia Bonafini und Simone Zoppellaro haben mit ihrer Komposition „Siamese Whispers" an einem Wettbewerb für experimentelle Literatur und Radiokunst des Kunstradiosenders Ö1 teilgenommen. Unter dem Titel „Entfernt verbunden" waren Künstler*innen aus allen Bereichen eingeladen, sich mit maximal fünf Minuten langen Radiokunstarbeiten zu beteiligen.

Ausgehend von einer Reflexion über Proxemik, die auf unsere Onlife-Erfahrungen (sowohl verbundene als auch unverbundene) im Kontext einer Pandemie angewandt wird, haben Bonafini und Zoppellaro unter Mitwirkung von dreizehn Freund*innen (Schriftsteller*innen, Komponist*innen, Musiker*innen und Wissenschaftler*innen) eine mehrsprachige Text- und Musiktextur erarbeitet, die ausschließlich mit WhatsApp und sozialen Medien arbeitet.

Neben dem Publikumssieger wurden zehn Stücke von ungefähr 100 eingereichten Arbeiten für die Ö1 Kunstradio Sendung Ende August ausgewählt, darunter auch die Komposition von Bonafini und Zoppellaro:

https://oe1.orf.at/ugcsubmission/view/b3290186-88ff-4532-90d9-ba5496d00512/Siamese-Whispers

PRAEZENS PLATTFORM

Das Projekt möchte Arbeiten und Prozesse, die in der (Corona-) Isolation entstehen, untereinander kommentier- und verlinkbar machen. Als Experiment gedacht, wird weniger eine technische Plattform denn vielmehr ein Kochbuch der Möglichkeiten kreiert: Alle können sich an allem beteiligen, jede( r ) User ist gleichzeitig auch Administrator.

Die Präsenz-Platform verbindet die Studiengänge unter- und miteinander.... ermöglicht ein Experimentierfeld, eine Art Laboratorium. Praxis, technische Umsetzung, Methodenentwicklung wie Forschung und Lehre greifen bewusst ineinander. Es soll erprobt werden, wie aus einem funktionalen Kommunikationsbereich und -werkzeug, einer Plattform, ein virtueller Interaktionsraum geschaffen werden kann, der alternative sensorische und nonverbale Kommunikationserfahrung bietet.

Fachbereich: Kunst und Design
Asli Serbest, Professur für Temporäre Bauten, Beat Bogle, Professur für Bewegtes Bild, Samuel Nyholm, Professur für Illustration u. Markus Walthert, Werkstatt Interaction Lab

DAS MATSCHIGE AUGE DER MUMIE

Bedingt durch die aktuelle Situation wird die Lehrveranstaltung in den Grundlagen der Gestaltung im Integrierten Design „Elementare Grundlagen Farbe, Material, Struktur" von Prof. Ursula Zillig und Joachim Baldauf nicht in den Räumen der Hochschule für Künste Bremen abgehalten. Stattdessen wird der Kurs „Das matschige Auge der Mumie" in diesem Semester von zuhause aus mit Hilfe der Teams-App, E-Mails und Telefonaten bewerkstelligt. Die Studierenden fotografieren und entwerfen in ihrer Wohnung und laden ihre Arbeiten anschließend auf Instagram hoch.

Circa 106

How to resituate the collective body/place
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Image collection from HfK Bremen, started during the Corona Crisis in March 2020

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