Alan Shapiro


Medientheorie

Kunst und Design
Aktuelle Kurse

  • Medienwissenschaften 2
    Seminar
    Kurs Nr.: DM.B-MW-12
    Semester: SS 2021

    Critical media theory observes the dramatically increasing importance of media, technologies, software, and self-aware and autonomous entities and processes in our lives. Society and economy increasingly involve the co-existence of human and “post-human” actors. Humans are themselves also becoming “posthuman.” Posthuman media theories are connected to ecological perspectives, since they question the “anthropocentrism” that has supported our emphasis on production and the domination of nature. Posthuman media theories are also connected to feminism, queer theory, and post-colonialism, since they question the definitions of gender, sexuality, race, and nation. And what is the relationship of posthumanism to transmedia and digital media design?
  • Medienwissenschaft 1: Einführung in die Medienwissenschaften
    Vorlesung
    Kurs Nr.: DM.B-MW-11
    Semester: WS 2021/22

    Der Kurs ist eine Vorlesungsreihe und besteht aus 8 Veranstaltungen. Jede Vorlesung findet Montag von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt. DUE TO THE COVID-19 SITUATION AND TO THE WISH TO HAVE PRÄSENZUNTERRICHT, THE COURSE WILL BE A HYBRID OF ONLINE LECTURES AND IN-PERSON LECTURES IN THE AUDITORIUM. AUFGRUND DER COVID-19-SITUATION UND DES WUNSCHS, PRÄSENZUNTERRICHT ZU HABEN, WIRD DER KURS HYBRID AUS ONLINE-VORTRÄGEN UND VOR-ORT-VORLESUNGEN IM AUDITORIUM SEIN. THE ONLINE LECTURES WILL TAKE PLACE ON MICROSOFT TEAMS. Wir treffen uns online bei Teams am: 18.10, 15.11, 13.12, 20.12, 24.01, 31.01 Wir treffen uns im Auditorium am: 25.10, 01.11, 22.11, 29.11, 10.01, 17.01 Please note that the first meeting is online on 18. October at 10:00. Bitte beachten Sie, dass das erste Treffen am 18. Oktober um 10:00 Uhr stattfindet. Only 20 students at a time will be allowed in the Auditorium. There will be 4 groups of 20 students called Groups A, B, C, and D. Each in-person lecture will last two hours. Groups A and B will come on 25.10 and groups C and D will come on 01.11. Es dürfen sich nur 20 Studierenden gleichzeitig im Auditorium sein. Es werden 4 Gruppen von je 20 Studierenden geben, die Gruppen A, B, C, und D genannt werden. Jeder vor-Ort-Vorlesung dauert zwei Stunden. Die Gruppen A und B kommen am 25.10 und die Gruppen C und D am 01.11 usw. Der Kurs ist in 8 Themen gegliedert. Ich spreche zwei Drittel auf Deutsch und ein Drittel auf Englisch. 1. Mediengeschichte: Druck, Massenmedien, Digitale Medien, Virtuelle Realität Themen: mündlich überlieferte Traditionen, Alphabet- und Schreibsysteme, Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks, Bücher, Zeitungen, Magazine, Telegraph, Phonograph, Telefon, Schreibmaschine, Fotografie, Film, Radio, Fernsehen, Reality-TV, Computer, Pornographie, Musik Industrie, grafische Benutzeroberflächen, Internet, Smartphones, Virtuelle Realität. 2. Filmwissenschaft Diese Filme diskutieren wir als Meilensteine der Filmgeschichte: Le voyage dans la lune (1902), Metropolis (1927), Triumph des Willens (1935), Moderne Zeiten (1936), 2001: Odyssee im Weltraum (1968), Blade Runner (1982), und Matrix (1999). Wir verfolgen die Entwicklung von Computer- Animationen im Film. Wir werden die narrative Struktur der Filme im Vergleich mit Romanen und Videospielen untersuchen. In welcher Weise ist Film eine Kunstform, eine Repräsentation sozialer Realität und/oder eine Praxis der Simulation? 3. Fersehwissenschaft Diese Fernsehserien diskutieren wir als Meilensteine der Fernsehgeschichte: Raumschiff Enterprise (1966-1969, 1987-1994), Lost (2004-2010), Deutschland sucht den Superstar (2002-jetzt), und Black Mirror (2011-jetzt). Von besonderem Interesse wird sein, wie sich das Fernsehen von einem Unterhaltungsmedium zu einem Vermittler von Literatur und Philosophie und Soziologie verwandelt hat. Wir analysieren die Formen von Reality-TV. 4. Computer, Internet und digitale Medien Wir beginnen mit der Erfindung des Computers: Alan Turings berechenbare Zahlen; Claude Shannons Informationstheorie; John von Neumanns Computer-Architektur und Alan Kays Objekt-Orientierung. Wir besprechen weiter die PC-Revolution, Hypertext, World Wide Web, Videospiele, virtuelle Welten, Soziale Medien, Handys und Smartphones und Wearables. 5. Kritische und utopische Medientheorien Die kritische Medientheorie beobachtet die dramatisch gestiegene Bedeutung von Medien, Technologien und Software in unserem Leben. Die Schlüsselideen der Medientheorie: McLuhans globales Dorf und “the medium is the message”; Adornos Kulturindustrie; Baudrillards Simulation, Simulakra und Hyperrealität; Virilios Geschwindigkeit und Unfall; Debords Gesellschaft des Spektakels; Kittlers Medien Post-Humanismus; Turkles “Alone Together”; Hayles’ “Hyper and Deep Attention”; Haraways Cyborg-Theorie. 6. Nachrichtenmedien und Demokratie; Posthumanistische Medientheorien Wie haben Fernsehen, Internet, die Unterhaltungsindustrie, Reality-TV und Soziale Medien die Nachrichtenberichterstattung beeinflusst? Was sind „Fake News“? Sind wir jetzt „reich an Medien und arm an Demokratie“? Gesellschaft und Wirtschaft haben immer mehr zu tun mit der Auseinandersetzung zwischen menschlichen und „posthuman“ Akteuren. Posthumane Medientheorien sind mit ökologischen Perspektiven verbunden. 7. Medien der Zukunft Wie kann Medientheorien auf zukünftiges Mediendesign erweitert werden? Wir betrachten die Bereiche Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR), digital-neurologische Schnittstellen, Artificial Intelligence (KI), Roboter und Androiden, autonome Autos, Internet der Dinge, 3D-Drucker, Blockchain. Wir untersuchen Postkapitalismus und neue Formen von Währung. 8. Creative Coding Wird das Paradigma der Medien durch das Paradigma des Codes abgelöst? Ein Medium (wie der Bildschirm) vermittelt zwischen zwei Dimensionen der Realität. Mit VR und AR und Smartphones, etc. sind wir „immersed“, die Existenz wird auf allen Mikroebenen durch Software-Code bestimmt und kontrolliert. Künstler, Designer und Kreative (Praktiker digitaler Medien) lernen Programmieren. Inwiefern unterscheidet sich Creative Coding von der Praxis des Programmierens als technische Disziplin? Kann Software-Code poetisch sein? Eines der Hauptziele des Kurses besteht darin, dass jede(r) Student(in) die Befähigung erhält eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben. Hierzu werden die Grundlagen der wissenschaftlichen Arbeiten vermittelt, inklusive korrekter Zitierweise, Erstellen einer Literaturliste, wann zitiert werden muss etc. Diese Themen werden wir fortlaufend während der zweiten Hälfte von jeder Veranstaltung bearbeiten. Wir werden auch die Themen diskutieren, für die sich jede/r Student/in besonders interessiert. Wir werden besprechen, wie jede/r Student/in einen kreativen und gründlichen Aufsatz (akademisches Standardformat) auf 5 Seiten schreiben kann.

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