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Allgemeine Wissenschaften

Kunst und Design
Aktuelle Kurse

  • Fashioning Africa - "Koloniale Kontinuitäten in Mode und Gesellschaft?"
    Seminar
    Kurs Nr.: ID.BA.T2.21
    Semester: SS 2021

    Die Debatte um die koloniale Aufarbeitung und ihre Kontinuiäten steht noch am Anfang und fordert nach der Black Lives Matter Bewegung verstärkt eine Aufklärung. In der Kulturlandschaft verzeichnet sich eine zunehmende Präsenz der Thematik, die Medien, Textil-und Bekleidungsindustrie zeigen sich noch zurückhaltend. Die Modeindustrie ist durch koloniale Ausbeutung aufgebaut worden, diese existiert bis heute und spiegelt sich in Form von strukturellem Rassismus wider. In der Mode und Designszene entwickelten sich in den letzten Jahren Ansätze mit dekolonialer Ausrichtung, die das Modesystem kritisch hinterfragen. Eine boomende Fashion Szene aus Afrika und ihrer Diaspora gewinnt international immer mehr an Beachtung bricht Stereotypen, räumt mit Klischees auf und fordert die Narrative zurück. Afrikanische Mode-Stereotypen existieren und müssen hinterfragt werden. Was bedeutet das für die African Fashion Bewegung? In wie weit wird Rassismus in der Mode reproduziert? Wie können rassistische Praktiken nachhaltig dekonstruiert werden? Wie ist die gesellschaftliche Wahrnehmung von African Fashion in den Medien? In wie weit findet kulturelle Aneignung in der globalen Modeindustrie statt? Diesen Kernfragen wollen wir uns im Sommersemester widmen und werden dafür ausgewählten Plattformen, unter anderem Fashion and Race (https://fashionandrace.org) untersuchen. Alle am Prozess der Mode- und Designproduktion, -präsentation und -reflektion beteiligten Disziplinen werden in den Blick genommen, auf individueller sowie institutioneller Ebene, wobei die Dozentin vielfältige Erfahrungen aus eigenen Projekten in diese kritische Diskussion einbringen wird. Das Seminar ist um einen reichhaltigen Austausch von Lektüren, Fotografie, Film und Reflexionen herum strukturiert und beschäftigt sich mit Schlüsseldebatten, um das Konzept der African Fashion.
  • Einführung: Dekoloniales Denken - Perspektiven in Mode und Design
    Seminar
    Kurs Nr.: ID.BA.T1.22
    Semester: WS 2021/22

    Der Kolonialismus ist vorbei, aber die kolonialen Kontinuitäten sind noch gegenwärtig. Die koloniale Aufarbeitung steht noch am Anfang und fordert nach der Black Lives Matter Bewegung verstärkt eine Aufklärung. In der Mode und Designszene entwickelten sich in den letzten Jahren Ansätze mit dekolonialer Ausrichtung, die das Mode und Designsystem kritisch hinterfragen. Eine boomende Fashion Szene aus Afrika und ihrer Diaspora gewinnt international immer mehr an Beachtung bricht Stereotypen, räumt mit Klischees auf und fordert die Narrative zurück. Welche Rolle spielt die Mode und Design Ästhetik aus Afrika in der Dekolonisation? Was bedeutet Dekolonisierung in dem Zusammenhang Mode und Design? Welche historischen kolonialen Bezüge gibt es in der Mode und im Design? Was hat das genau mit Postkolonialismus zu tun und was ist eigentlich mit dem Begriff gemeint? Welche Auswirkungen haben koloniale Kontinuitäten und Rassismus auf unser denken? Diesen Kernfragen wollen wir uns im Wintersemester widmen und werden da- für ausgewählten Plattformen, unter anderem Fashion and Race (https://fa- shionandrace.org) untersuchen. Alle am Prozess der Mode- und Designproduktion, -präsentation und -reflektion beteiligten Disziplinen werden in den Blick genommen, auf individueller sowie institutioneller Ebene, wobei die Dozentin vielfältige Erfahrungen aus eigenen Projekten in diese kritische Diskussion einbringen wird. Das Seminar führt in die Thematik - Dekoloniales Denken in Mode und Design ein, es geht dabei um Begriffe, Projektbeispiele und Perspektiven, verknüpft mit reichhaltigen Austausch von Lektüren, Fotografie und Film.
  • Deconstructing Colonialism - De- und postkoloniale Ansätze in Design und Mode
    Seminar
    Kurs Nr.: AWi
    Semester: SS 2022

    Die Debatte um das koloniale Erbe und ihre Kontinuiäten stehen noch am Anfang und fordert nach der Black Lives Matter Bewegung verstärkt eine Aufklärung. In der Kulturlandschaft verzeichnet sich eine zunehmende Präsenz der Thematik, die Medien, Textil-und Bekleidungsindustrie zeigen sich noch zurückhaltend. Die Modeindustrie ist durch koloniale Ausbeutung aufgebaut worden, diese existiert bis heute und spiegelt sich in Form von strukturellem Rassismus wider. In der internationalen Mode und Designszene entwickelten sich in den letzten Jahren Ansätze mit dekolonialer Ausrichtung, die das Mode und Designsystem kritisch hinterfragen. Wie wurden und werden de- und postkoloniale Ansätze wahrgenommen und in die Praxis umgesetzt? Sind eurozentrische Stile, Ästhetiken und Perspektiven weiterhin dominant? Wie können rassistische Praktiken nachhaltig dekonstruiert werden? Welche zentrale Rolle spielt African Fashion? In wie weit findet kulturelle Aneignung in der globalen Modeindustrie statt? Mit welchen Vorstellungen und Normen in Bezug auf Mode aus Afrika und der Diaspora werden wir konfrontiert? Wie könnte eine Transformation und Dekonstruktion von Mode aussehen? Kurz: Wie ist der Stand der Dinge hinsichtlich der Dekonstruktion kolonialer Strukturen? Diesen Kernfragen wollen wir uns im Sommersemester widmen und werden dafür ausgewählten Plattformen, unter anderem Fashion and Race ([url]https://fashionandrace.org[/url]) untersuchen. Zunächst werden wir anhand einiger ausgewählter Texte ein theoretisches Verständnis für post- und dekoloniale Ansätze entwickeln. Es geht um einen neuen Blickwinkel, Perspektiven, das Entpacken anhaltender Stereotypen und die Voreingenommenheit afrikanischer Mode. Alle am Prozess der Mode- und Designproduktion, -präsentation und -reflektion beteiligten Disziplinen werden in den Blick genommen, auf individueller sowie institutioneller Ebene, wobei die Dozentin vielfältige Erfahrungen aus eigenen Projekten in diese kritische Diskussion einbringen wird. Ziel des Seminars ist es, durch Textlektüre und Analyse von Projekten ein kritisches Verständnis dafür zu Entwickeln, was es bedeutet, im Design- und Modefeld kolonial geprägte Denk- und Handlungsmuster zu durchbrechen – auch in der eigenen Arbeit.

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