Carla Linné

Carla Linné studierte Violine/Orchestermusik, Barockvioline, Historischern Tanz, Barocktanz, Geigenbau und Bogenbau
© Hervet Maillet

Historischer Tanz

Musik
Aktuelle Kurse

  • Barocktanz
    Gruppenunterricht
    Kurs Nr.: M3-A1020
    Semester: SS 2021

    Französische Tänze um 1700, Menuett, Sarabande, Chaconne etc.
  • Barocktanz
    Gruppenunterricht
    Kurs Nr.: M3-A1020
    Semester: WS 2021/22

    Französische Tänze um 1700, Menuett, Sarabande, Chaconne etc.

Carla Linné begann ihr Studium bei Maria Egelhof und Yfrah Neaman in Mainz und Lübeck im Fach Violine/Orchestermusik. Von dort wechselte sie nach Bremen an die Hochschule für Künste, um Barockvioline zu studieren. Entscheidende Impulse erhielt sie dort von Sirkka-Liisa Kaakinen. Sie schloss dieses Studium mit dem Künstlerischen Diplom ab und arbeitet als freischaffende Musikerin in Ensembles unterschiedlicher Besetzung im In- und Ausland. Unter den Orchestern ist hier vor allem zu nennen: Elbipolis Barockorchester Hamburg, Les Amis de Phillippe, Telemannisches Collegium Michaelstein, Valletta International Baroque Ensemble, und neben anderen kammermusikalischen Formationen das Ensemble Phaeton und das Ensemble dancefloor1700 , in denen sie spielt und tanzt.

Während des Studiums in Bremen begann sie sich für Historischen Tanz, besonders Barocktanz, zu interessieren. Dieser wurde allmählich weit über den Unterricht im Rahmen des Studiums der Alten Musik hinaus zu ihrem größten Interesse neben der Geige und sie erhielt ihre Ausbildung in Bremen bei Jürgen Schrape. Auftritte z.B. in der Kölner Philharmonie, bei den Musikfestspielen Schwetzingen, in der großen Oper Kairo.

Ihr drittes großes Interesse gilt dem Geigenbau, besonders dem historischen Geigen- und Bogenbau. Auch dies machte sie zum Beruf und baute schon historische Bögen aller Art für alle historischen Streichinstrumente.

Durch die Verknüpfung der musikalischen mit der tänzerischen und der handwerklichen Ausbildung ergeben sich neue spannende Aspekte der Aufführungspraxis, z.B. auf der Bühne zwischen Tanz und Musik zu wechseln, Tänze musikalisch aus dem Tanzen heraus zu begreifen, für musikalische Interpretationen instrumentaltechnische Gegebenheiten mit einzubeziehen.

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