Dafna Maimon


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Kunst und Design
Aktuelle Kurse

  • Messing up the Narrative – a Poster Project
    Projekt
    Kurs Nr.: ID.MA.TP2.02
    Semester: SS 2021

    In „Capitalist Realism” schrieb Mark Fisher: „The long, dark night of the end of history has to be grasped as an enormous opportunity. The very oppressive pervasiveness of capitalist realism means that even glimmers of alternative political and economic possibilities can have a disproportionately great effect. (…) The tiniest of events can tear a hole in the grey curtain of reaction, which has marked the horizons of possibility under capitalist realism. From a situation in which nothing can happen, suddenly anything is possible again.” Implizite und explizite kulturelle Narrative grenzen die Möglichkeiten der Realität ein, oft ohne daß wir uns dessen bewusst wären. Viele, der wirkungsvollsten Narrative, sind unterschwellig in Sprache, Konventionen, Bauwerke etc. eingebettet. Das Auffinden und Beschreiben solcher Konstruktionen in gemeinsamen Konversationen ist der Ausgangspunkt des Kurses. In der Folge geht es darum, diese Narrative gestalterisch und künstlerisch durch den Wolf zu drehen. D.h. sie zu kritisieren, verzerren, karikieren, invertieren usw. Dabei ist rationale Kritik ein ebenso angemessenes Mittel wie Humor, Sentimentalität, übereifrige Affirmation, Wut oder poetische Sensibilität. Da das Thema des Kurses bewusst offen gehalten ist, bieten wir eine sehr klare Struktur an. Die ersten 6 Wochen des Kurses sind in 4 kurze Aufgaben gegliedert, die die Studierenden auf ein individuelles Abschlussprojekt vorbereiten. Die zweite Hälfte des Kurses ist einem umfangreicheren Projekt gewidmet. Die Form und das Medium des Projektes sind offen, allerdings muss jedes Projekt auch in einem oder mehreren großformatigen Postern, die wir gemeinsam produzieren, visualisiert werden. Ein sichtbares Ergebnis des Kurses wird also eine gemeinsame Poster-Serie oder ein Poster-Magazin sein

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