Ellen Blumenstein


Interdisziplinäres Angebot

Kunst und Design
Aktuelle Kurse

  • Real-Labor Kunst am Bau
    Seminar
    Kurs Nr.: IntL.07
    Semester: SS 2022

    Im Sommersemester 2022 startet ein neues semesterübergreifendes (und dreisemestriges) Entwicklungsprojekt zu Kunst am Bau / Kunst im öffentlichen Raum in Zusammenarbeit mit der Bremer Wohnungsbaugesellschaft GEWOBA. Im Rahmen des Hands-on Projekts werden Grundlagen künstlerischer Recherche umgesetzt, eigene künstlerisch-gestalterische Projekte entwickelt, realisiert und eine Publikation konzipiert und gestaltet – ein Crash-Kurs für alle, die sich mit Kunst am Bau / Kunst im öffentlichen Rauminterdisziplinär/übergreifend auseinandersetzen wollen. Die Lehrveranstaltung richtet sich an [u]alle [/u]Studierenden des Fachbereichs KuD Design. Die maximale Teilnehmer:innenzahl beträgt 20 Personen. Betreut wird die Lehrveranstaltung ab SoSe 2022 von der Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin Ellen Blumenstein. Sie ist Gründungsdirektorin des experimentellen Kulturprogramms IMAGINE THE CITY in Hamburg [url]https://imaginethecity.de/[/url]. Zuvor war sie Chefkuratorin am Berliner KW Institute for Contemporary Art und entwickelte u. a. Projekte für die documenta 13 und die Venedig Biennale 2011. Prof. Ingo Vetter wird die Entwicklung und Umsetzung der Kunstwerke betreuen, hierzu gehören auch Einführungen in bildhauerische Materialien und Techniken. Prof. Andrea Rauschenbusch wird das Projektvorhaben und die konzeptuelle Entwicklung, Gestaltung und Umsetzung der Publikation betreuen. Jetzt, im Sommersemester, wird eine Bestandsaufnahme bereits existierender Kunstwerke in den Siedlungen der GEWOBA in Bremen durchgeführt. Besonderes Augenmerk soll hierbei auf den ursprünglichen künstlerischen Intentionen und eine kritische Betrachtung der Werke im Verhältnis zu ihrem Umfeld und ihren Nachbarschaften liegen. Die Kunstwerke und ihre Umfelder werden systematisch erfasst und dokumentiert. Geschichte und aktuelle Strategien von Kunst am Bau/im öffentlichen Raum werden vorgestellt und diskutiert. Dabei geht es u. a. auch darum, eigene Haltungen zu diesem künstlerischen Feld zu entwickeln. Bei der Bestandsaufnahme sollen Leerstellen benannt werden, für die im Laufe des folgenden Semesters (WiSe 22/23) eigene, neue Kunstwerke konzipiert werden. Die Realisierung der Werke und Installation vor Ort ist für das Sommersemester 2023 geplant. Integraler Bestandteil der Lehrveranstaltungen ist zudem die Entwicklung einer Publikation (ab WiSe 2022/23), die als Bestandsaufnahme ebenso eine kritische Ausein-andersetzung ermöglicht. Bis Ende 2023 sollen die künstlerischen Werke abgeschlossen als auch im WiSe 23/24 die Druckproduktion erfolgt sein.
  • Reallabor Kunst am Bau: Entwicklung künstlerischer Werke und Interventionen
    künstl.- prakt. Unterricht
    Kurs Nr.: IntL.03
    Semester: WS 2022/23

    Interdisziplinäre Lehrveranstaltung von Ellen Blumenstein und Ingo Vetter, die zusammen mit der Lehrveranstaltung „Konzept und Gestaltung Publikation“ (ID.BA.GP/interdiszipl.) von Andrea Rauschenbusch und Gregor Schreiter das gemeinsame Format „Reallabor Kunst am Bau“ bilden. Das im letzten Semester begonnene Entwicklungsprojekt zu Kunst am Bau /Kunst im öffentlichen Raum in Zusammenarbeit mit der Bremer Wohnungsbaugesellschaft GEWOBA wird im Wintersemester 2022/23 in zwei miteinander verbundenen Lehrveranstaltungen weitergeführt: Andrea Rauschenbusch bringt gemeinsam mit Gregor Schreiter und Studierenden die Entwicklung der Publikation voran und Ellen Blumenstein schafft mit Ingo Vetter und Studierenden die Grundlagen für neue künstlerische Werke und Interventionen. Die Bestandsaufnahme der Kunst am Bau /Kunst im öffentlichen Raum in den Siedlungsgebieten der GEWOBA wird abgeschlossen und als gemeinsame Grundlage für das weitere Vorgehen aufbereitet. Bei dem Hands-on Projekt werden Grundlagen und Durchführung von künstlerischer Recherche, Entwicklung und Realisation von Großprojekten sowie die Erstellung einer Publikation umgesetzt – ein Crash-Kurs für alle, die sich mit dieser Thematik beschäftigen wollen. Studierende können an einer oder beiden Lehrveranstaltungen teilnehmen. Regelmäßige Treffen beider Gruppen bilden die Grundlage für einen inhaltlichen Austausch. Die Lehrveranstaltung richtet sich an alle Studierenden des Fachbereichs Kunst und Design; die Teilnahme an der vorangegangenen Lehrveranstaltung ist nicht notwendig. Die Lehrveranstaltung zur Entwicklung von künstlerischen Werken und Interventionen wird betreut von der Kulturwissenschaftlerin Ellen Blumenstein und von Ingo Vetter. Ellen Blumenstein ist Gründungsdirektorin des experimentellen Kulturprogramms IMAGINE THE CITY in Hamburg (https://imaginethecity.de/). Davor war sie Programmleiterin am Berliner KW Institute for Contemporary Art und entwickelte u.a. Projekte für die documenta 13 und die Venedig Biennale 2011. Ingo Vetter lehrt Bildhauerei an der HfK und betreut die Entwicklung und Umsetzung der Kunstwerke, hierzu gehören auch Einführungen in bildhauerische Materialien und Techniken. Im ersten Semester wurde eine Bestandsaufnahme bereits existierender Kunstwerke in den Siedlungen der GEWOBA in Bremen begonnen. Von besonderem Interesse ist hierbei die Recherche zu ursprünglichen künstlerischen Intentionen und die kritische Befragung der lokalen Werkkontexte. Alle Kunstwerke und ihre Umfelder werden dokumentiert und systematisch erfasst. Ziel ist es, die Entstehungsprozesse der Kunstwerke zu verstehen und eigene Haltungen hierzu zu entwickeln. Geschichte, Strategien und aktuelle Konzepte von Kunst am Bau /Kunst im öffentlichen Raum werden vorgestellt und diskutiert. Die Bestandsaufnahme benennt Leerstellen, für die im Laufe des folgenden Semesters eigene, neue Kunstwerke entwickelt werden. Die Realisierung der Werke und die Installation vor Ort sind für das Sommersemester 2023 geplant. Integraler und wichtiger Teil des Reallabors Kunst am Bau ist die Lehrveranstaltung von Gregor Schreiter und Andrea Rauschenbusch (ID.BA.GP/interdiszpl.) zur Entwicklung einer Publikation, die Bestandsaufnahme, kritische Auseinandersetzung sowie neue Werke zusammenführen soll. Bis Ende 2023 sollen die neuen Kunst am Bau Werke abgeschlossen sein und die Auflagenproduktion (Offset-Druck) der Publikation erfolgt sein.

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