Julie Comparini

Julie Comparini unterrichtet Gesang AM
© Felix Patzelt

Gesang AM

Vita

Julie Comparini studierte nach einer schauspielerischen Frühausbildung Kognitionswissenschaften und Linguistik an der University of California-Berkeley sowie Gesang/Alte Musik bei Ruth Riedel und Harry van der Kamp an der Hochschule für Künste Bremen.

Ihre Bühnentätigkeit umfasst neu entdeckte oder selten aufgeführte Barockopern wie Le Cinesi, The Dragon of Wantley, Orpheus, oder die wunderbare Beständigkeit der Liebe oder Doktor und Apotheker sowie spartenübergreifende Musiktheaterprojekte jenseits des traditionellen Opernrepertoires wie die „Stadtteiloper" Menuchims Reise, die Uraufführung der Operette Cabaret Voltaire, das inszenierte Weihnachtsoratorium unwrapped oder die szenischen Konzerte Some Strange Felicity, Métamorphoses, und Die Nachtigall, die sie selber für das belgische Ensemble Sospiri Ardenti kreierte. Im Rahmen eines Irish Arts Council Commission Award schrieb die irische Komponistin Ailís Ní Ríain den Liederzyklus Watershed für sie und die Pianistin Yonit Kosovske.

Als Konzert- und Oratoriosolistin sang sie unter anderem die Titelrolle in der ersten modernen Wiederaufführung und CD-Einspielung von Simon Mayrs Jacob a Labano fugiens und arbeitete unter der Leitung von Olof Boman, Michi Gaigg und Thomas Hengelbrock. Sie tritt regelmäßig mit dem Balthasar-Neumann-Chor und bei den Brechtlieder- und „Heimatabend"-Veranstaltungen der Bremer Arbeitnehmerkammer auf und hat im Rahmen des Bremer Projekts „Laudate-Cantate" mehr als 100 Kirchenkantaten von J.S. Bach gesungen.

Ihre akademische Tätigkeit umfasst Vorträge, Seminare, Unterricht und Übersetzungen in den Bereichen der Musik- und Sprachwissenschaft, Gesangstechnik und barocke Lyrik. Zusammen mit Alina Rotaru kuratierte sie das Musikfilmfestival Bremen.

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