Prof. Dr. Martin Schulz

Forschungsschwerpunkte: Moderne und zeitgenössische Kunst, Transkulturelle Geschichte der Bilder und ihrer Medien, Bild- und Kunsttheorie uvm.

Professur für Kunstwissenschaft, Theorie und Geschichte ästhetischer Praxis

Kunst und Design
Aktuelle Kurse

  • Touching Art. Berührung in der Kunst
    Seminar
    Kurs Nr.: AWi
    Semester: SS 2021

    Kunst zu betrachten heißt in den meisten Fällen eine solche Distanz zu bewahren, die derzeit von allen Menschen gefordert wird: sich dem Hör- und Sehsinn zu überlassen, körperlichen Abstand zu halten und Nähe zu vermeiden. Diese aktuell eingeforderte Disziplinierung des Körpers wird seit je her in den bürgerlichen Institutionen der Kunstausstellung eingeübt, sozial kontrolliert und längst auch technisch gesichert. Darüber hinaus jedoch ist die körperliche Distanz der Betrachter*in der Ausstellungskunst längst selbst eingeschrieben. Sie zielt darauf, jede Form der Nähe und Berührung auszuschalten. Dem entsprechend gehört es heute ganz selbstverständlich „wesentlich zur Malerei“, wie Jean-Luc Nancy feststellt, „dass sie nicht berührt wird“. Was bleibt, ist Wahrnehmung auf Distanz durch diejenigen Sinne, die auch auf körperlich entfernte Reize reagieren können, also Fernsinne wie Sehsinn, Gehörsinn und Geruchsinn. Doch nicht erst seit interaktive Ausstellungsformate oder partizipatorische Kunstformen an der Tagesordnung sind und Medien der Berührung wie Touch-Screens die Museen erobert haben, stellt sich die Frage nach der Rolle des Taktilen in der bildenden Kunst. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts verabschiedet Walter Benjamin eine auf Abstand fixierte Kunstauffassung mit den Worten: „was wir Kunst nannten, beginnt erst zwei Meter vom Körper entfernt“. Gerade jedoch mit Blick auch auf die „alte“ Kunst lassen sich Kunst und Berührung gar nicht so leicht voneinander trennen. Genauso wenig haben weder erst Computer noch Touch-Screens die Frage nach Kunst und Berührung in die Museen getragen. Körperliche Nähe und Berührung ist der Kunst von der Produktionsseite her immer schon inhärent. Darum ist nicht allein die derzeit politisch verordnete körperliche Distanz, sondern auch die Kunsthochschule – als Ort, an dem Nah- und Fernsinne noch nicht voneinander geschieden sind – Anlass, um sich mit dem ästhetisch-epistemische Potenzial des Taktilen in der Kunst zu beschäftigen. In der Regel wird wöchentlich zu diesem großen Themenfeld ein prägnanter Text aus Kunstwissenschaft, Philosophie, Medienwissenschaft, aber auch Anthropologie und Soziologie über Teams hochgeladen. Dazu werden jeweils Fragen gestellt, die innerhalb einer Woche von allen Teilnehmer*innen des Kurses in schriftlicher Form beantwortet werden sollen, um für diesen Kurs Punkte/Scheine zu erwerben. Diese Fragen können auch gemeinsam in kleinen Gruppen bearbeitet werden. Ergänzend hierzu werden in den Sitzungen die Texte diskutiert und um einen größeren Überblick an Themen ergänzt.
  • Neue Moderne, Postmoderne und die globale Kunst der Gegenwart
    Seminar
    Kurs Nr.: AWi
    Semester: SS 2021

    Die Vorlesung wird sich anhand von Fallbeispielen, aber auch ausgehend von den vielen theoretischen Diskussionen mit den begrifflichen, materiellen, medialen und nicht zuletzt territorialen Veränderungen, Verschiebungen und Erweiterungen der künstlerischen Praxis insbesondere seit den 1960er Jahren bis zur globalen Gegenwartskunst beschäftigen. Im Fokus wird zunächst, neben einigen Rückblenden in die Romantik und Klassische Moderne, die Idee von Modernismus stehen, wie sie in den 1950/60er Jahre vor allem in New York zu Zeiten des Kalten Krieges formuliert wurde. Dieser ist zugleich der Ausgangspunkt vieler Dekonstruktionen: nicht nur der normativen Begriffe der herrschenden Kunstkritik, sondern ebenso des einseitig westlichen, aber universal gesetzten künstlerischen Kanons. Die Folgen spiegeln sich unter anderem im heterogenen Feld der Minimal und Concept Art wider. Sie scheint exemplarisch für ein neues (und doch zugleich traditionelles) Verständnis von Avantgarde und daher vorbildlich in vielem für eine global ausgeweitete Kunst der Gegenwart, die so gut wie alle vormaligen ästhetischen und kulturellen Grenzen überschritten, verwischt und neugestaltet hat. Bestehen noch verbindliche Kriterien des ästhetischen Urteils und sind solche überhaupt wünschenswert? Kritisch wird nicht zuletzt die Rolle des aktuellen Kunstmarktes zu diskutieren sein.
  • Kolloquium/Schreiben über die eigene Arbeit
    Seminar
    Kurs Nr.: AWi
    Semester: SS 2021

    Dieser Kurs richtet sich an Studierende aller Studiengänge, die sich kurz vor ihrem Vordiplom/Diplom bzw. ihrem Bachelor/Master befinden. Unabhängig von den jeweiligen Klassen und betreuenden Professor*innen besteht die Möglichkeit, in einem interdisziplinären Kontext die geplanten und begonnenen Abschlussarbeiten in schriftlicher und bildlicher Form vorzustellen und im Plenum zur Diskussion zu stellen. Wöchentlich soll jeweils ein Studierender sein aktuelles Projekt in schriftlicher Form digital präsentieren, welches dann in der Gruppe kommentiert und besprochen wird. Geübt werden soll dabei insbesondere, die Gedanken, Ideen, Prämissen, Theorien und nicht zuletzt die Probleme des laufenden Arbeitsprozesses so präzise als möglich schriftlich zu formulieren. Für die nach den Diskussionen weiter ausgearbeiteten Texte können Punkte/Scheine erworben werden.
  • Die Kunst der Moderne
    Seminar
    Kurs Nr.: AWi
    Semester: SS 2021

    „Moderne Kunst“ war einmal das Synonym dafür, was heute Gegenwartskunst genannt wird, und ist, mehr noch als es ein Begriff von „Gegenwart“ zum Ausdruck bringt, von radikalen Brüchen zu Traditionen und bestehenden Konventionen gekennzeichnet. Während immer noch umstritten ist, wie und ob überhaupt die Moderne als eine Epoche, in einem extremen Spannungsfeld zwischen Aufklärung, Rationalität, Freiheit und Utopie, aber auch Ideologie, Imperialismus, Barbarei und Albtraum, definiert werden kann, machen widersprüchliche Begriffe wie „Klassische Moderne“ und „Postmoderne“ klar, dass wir es längst mit einem vergangenen Zeitalter zu tun haben; einem Zeitalter jedoch, dass philosophisch, ästhetisch, medial wie politisch Koordinaten gesetzt hat, ohne welche es die globale zeitgenössische Kunst nicht geben würde. Das zeigen nicht zuletzt Begriffe wie „Zweite Moderne“ (Heinrich Klotz) oder die „Moderne als unvollendetes Projekt“ (Jürgen Habermas). Anhand von ausgewählten Fallbeispielen, die je von einem Text begleitet werden, soll „die“ Moderne in all ihren Widersprüchen bis zu ihrem „Ende“ erkundet werden. Wöchentlich wird ein Text (vornehmlich aus der Kunstwissenschaft) zu einem prägnanten Fallbeispiel aus Kunst, Architektur und Design der Moderne über Teams hochgeladen. Dazu werden jeweils Fragen gestellt, die innerhalb einer Woche von allen Teilnehmer*innen des Kurses in schriftlicher Form beantwortet werden sollen, um für diesen Kurs Punkte/Scheine zu erwerben. Diese Fragen können auch gemeinsam in kleinen Gruppen bearbeitet werden. Ergänzend hierzu werden in den Sitzungen die Fallbeispiele um einen größeren Überblick an Werken und Themen ergänzt.
  • Malerei nach dem Ende der Malerei
    Seminar
    Kurs Nr.: AWi
    Semester: WS 2021/22

    Kein anderes Kunstmedium wurde so häufig für veraltet und beendet erklärt wie die Malerei. Zugleich hat sich kaum ein anderes künstlerisches Medium immer wieder durchgesetzt wie die Malerei, deren Kontinuität in der europäischen Kunstgeschichte bis zur Gegenwart ohnehin nie unterbrochen war. Gerade gegen die bekannten Vorwürfe des Illusionismus, der naiven Abbildung sowie der anachronistischen Technik hat sich insbesondere die figürliche und erzählende Malerei stets neu behauptet (und mit ihr die „großen“ Themen der Kunst). Sie hat sich ferner in ihrer jeweiligen visuellen Kultur der „Neuen Medien“ mit anderen Bildkonzepten verändert. Die Vorlesung wird zum einen anhand von Fallbeispielen aufzeigen, wie sich die Malerei nach ihrem unzählig oft proklamierten Ende neu konstituiert hat. Sie wird zum anderen aber auch die aktuell bleibenden Wechselverhältnisse zwischen Malerei, Fotografie, Film, Video und digitalen Bildern beleuchten. Wie etwa hat die Malerei auf die Fotografie als dem ältesten der neuen Medien reagiert? Und wie hat umgekehrt die Malerei auf die Fotografie gewirkt? Zur Diskussion steht entsprechend der Begriff einer Intermedialität, in der nicht nur die Grenzen zwischen den einzelnen Medien und Gattungen zusammenfallen und produktiv werden, sondern auch die zeitlichen Distanzen zwischen „alter“ und „neuer“ Kunst sowie die Differenzen zwischen „eigener“ und „fremder“ Kunst.
  • Texte zur Gegenwartskunst
    Seminar
    Kurs Nr.: AWi
    Semester: WS 2021/22

    Anhand von aktuellen monographischen Texten zu ausgewählten Fallbeispielen der Gegenwartskunst soll ein möglichst breites Spektrum ihrer praktischen wie theoretischen Bedingungen und Möglichkeiten beleuchtet werden. Wöchentlich wird ein Text über Teams hochgeladen. Dazu werden jeweils Fragen gestellt, die innerhalb einer Woche von allen Teilnehmer*innen des Kurses in schriftlicher Form beantwortet werden sollen, um für diesen Kurs Punkte/Scheine zu erwerben. Diese Fragen können auch gemeinsam in kleinen Gruppen bearbeitet werden. Ergänzend hierzu werden in den Sitzungen die Fallbeispiele um einen größeren Überblick an Werken und Themen ergänzt. Dieser Kurs setzt eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten voraus.
  • Kolloquium/Schreiben über die eigene Arbeit
    Seminar
    Kurs Nr.: AWi
    Semester: WS 2021/22

    Dieses bewährte Kursformat richtet sich an Studierende aller Studiengänge, die sich kurz vor ihrem Vordiplom/Diplom bzw. ihrem Bachelor/Master befinden. Unabhängig von den jeweiligen Klassen und betreuenden Professor*innen besteht die Möglichkeit, in einem interdisziplinären Kontext die geplanten und begonnenen Abschlussarbeiten in schriftlicher und bildlicher Form vorzustellen und im Plenum zur Diskussion zu stellen. Wöchentlich soll jeweils ein Studierender sein aktuelles Projekt in schriftlicher Form digital präsentieren, welches dann in der Gruppe kommentiert und besprochen wird. Geübt werden soll dabei insbesondere, die Gedanken, Ideen, Prämissen, Theorien und nicht zuletzt die Probleme des laufenden Arbeitsprozesses so präzise als möglich schriftlich zu formulieren. Für die nach den Diskussionen weiter ausgearbeiteten Texte können Punkte/Scheine erworben werden.
  • Joseph Beuys
    Seminar
    Kurs Nr.: AWi
    Semester: WS 2021/22

    Joseph Beuys hat wie kaum ein anderer deutscher Künstler die Kunst der Gegenwart geprägt: mit seinen Aktionen, seiner Materialästhetik, seiner Idee der sozialen Plastik und des Erweiterten Kunstbegriffs, seinem Verständnis von Lehre an einer Kunstakademie wie nicht zuletzt mit seinem politischen Engagement u.a. als Gründungsmitglieder der Grünen. Kaum ein anderer Künstler hat zugleich so tief auch die aktuelle Kritik gespalten: Für die einen ist er ein Scharlatan, Epigone, falscher politischer Prophet und gar ewiger Hitlerjunge, für die anderen indessen einer der „größten“ und „wichtigster“ Künstler überhaupt. Sein 100ster Geburtstag 2021 ist Anlass genug, sich anhand seiner Arbeiten wie anhand von (kaum noch überschaubar vielen) aktuellen Texten und Filmen sich noch einmal ausführlich mit seinem Denken und Arbeiten zu beschäftigen. Eingeladen werden sollen auch Gäste, die einmal eng mit Beuys zusammengearbeitet haben.

Vita

Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Philosophie in Heidelberg, München und New York. Promotion an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) mit der Dissertation "Imi Knoebel. Die Tradition des gegenstandslosen Bildes" und Habilitation an der Universität Fridericiana Karlsruhe zum Thema "Ordnungen der Bilder". Von 2000 bis 2009 Dozent und wissenschaftlicher Koordinator des Graduiertenkollegs "Bild.Körper.Medium. Eine anthropologische Perspektive" an der HfG Karlsruhe und bis 2015 Dozent am Karlsruhe Institute for Technology (KIT). Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Heidelberg und Jena, am Heidelberg Centre for Transcultural Studies, an der Estonian University Tallinn sowie an der Kunstakademie Karlsruhe. Fellowships am "Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie" der Bauhaus-Universität Weimar (IKKM), am "Internationalen Kolleg Morphomata" der Universität Köln und am "Internationalen Forum Kulturwissenschaften" in Wien (IFK). Seit WS 2016/17 Professor für Kunstwissenschaft an der HfK Bremen.

Forschungsschwerpunkte: Moderne und zeitgenössische Kunst, Transkulturelle Geschichte der Bilder und ihrer Medien, Bild- und Kunsttheorie, Theorie und Geschichte der Neuen Medien, Global Art Studies, Geschichte und Theorie des Porträts und der Landschaft.

Bücher

  • "KanonKunstgeschichte. Einführungen in Werke, Methoden und Epochen"
    hg. mit Kristin Marek, Wilhelm Fink Verlag: München/Paderborn 2015, 4 Bände, 1620 S.
  • "Technology and Desire. The Transgressive Art of Moving Images"
    hg. mit Rania Gaafar, Intellect: London/Chicago University Press 2014, 350 S.
  • "Die Seele der Kartoffel. Zu den neuen Arbeiten von Imi Knoebel" Verlag Nächst St. Stephan: Wien 2011, 63 S.
  • "Techniken des Bildes" hg. mit Beat Wyss, Fink Verlag: München 2010, 394 S.
  • "Kulturen des Bildes" hg. mit Birgit Mersmann, Fink Verlag: München 2006, 472 S.
  • "Ordnungen der Bilder. Eine Einführung in die Bildwissenschaft"
    Fink Verlag: München 2005 (2. überarbeitete und erweiterte Auflage 2009), 221 S.
  • "Quel Corps? Eine Frage der Repräsentation" hg. mit Hans Belting, Fink Verlag: München 2002, 510 S.
  • "Imi Knoebel. Die Tradition des gegenstandslosen Bildes" Verlag Silke Schreiber: München 1998, 184 S.

Aufsätze (Auswahl)

  • Parahumane Bilder in der zeitgenössischen Kunst. Der Abdruck als Paradigma
    in: Carolin Lano/Lars Nowak/Peter Podrez/Nicole Wiedemann (Hg.), Parahumane Bilder, Würzburg 2021, 51-66
  • Weniger ist mehr. Imi Knoebel und Mies van der Rohe
    in: Ausst.-Kat. „Hilfe, zu Hilfe...", Neue Nationalgalerie Berlin, Berlin 2019, 34-48
  • Bild und Maske. Zur Anthropologie der Bildgesichter
    in: Thierry Greub/Martin Rousell (Hg.), Figurationen des Porträts, Paderborn 2018, 615-640
  • Imi Knoebel: A Space Odyssey
    in: Ausst.-Kat. FarbRaumKörper, Sammlung Goetz, München 2017, 11-19
  • Der fotographische Blick auf Géricaults "Floß der Medusa"
    in: Rania Gaafar (Hg.), »Phänomenotechniken« in den Visuellen Künsten – Medien, Experiment, Wissen, Paderborn/München 2019 (im Druck)
  • Johannas Traum
    in: Imi Knoebel: Reims, Stuttgart 2015, 50-71
  • Die Nicopeia in San Marco: das Palladium Venedigs
    in: Kristin Marek/Martin Schulz (Hg.), Kanon Kunstgeschichte. Einführung in Epochen, Werke und Methoden, Bd. I. (Mittelalter), Paderborn/München 2015, 110-132
  • Das "Schwarze Kreuz" von Imi Knoebel: Gegenstandslose Kunst zwischen Malerei und Installation
    in: Kristin Marek/Martin Schulz (Hg.), Kanon Kunstgeschichte. Einführung in Epochen, Werke und Methoden, Bd. IV. (Gegenwart), Paderborn/München 2015, 107-135
  • Animated and Animating Images of Landscape. Space Voyage and Time Travel in the Art of Pieter Bruegel the Elder
    in: Rania Gaafar/Martin Schulz (ed.), Technology and Desire. The Transgressive Art of Moving Images, Intellect: London/Chicago University Press 2014, 165-194
  • Dritte, vierte, fünfte, sechste, siebte Räume. Navid Kermani und Martin Schulz im Gespräch über Bildbeschreibungen im Roman "Dein Name"
    in: Ansgar Schnurr (Hg.), Interkultur. Kunstpädagogik remixed, Köln 2013, 45-56
  • Doppelte Fremderfahrung als Selbsterfahrung. Chancen einer interkulturellen Kunstgeschichte
    in: Ansgar Schnurr (Hg.), Interkultur. Kunstpädagogik remixed, Köln 2013, 33-44
  • Eine ferne Insel. Zum Werk von Florian Köhler
    in: Ausst. Kat. Florian Köhler. Eine ferne Insel. Sammlung Hurrle Durbach. Museum für aktuelle Kunst, Heidelberg 2013, 13-40
  • Dunkle Materie. Die Hollerbilder von Gustav Kluge
    in: Ausst.-Kat. Gustav Kluge. Dunkle Materie, Galerie van der Loo, München 2012, 2-13
  • The Immersive Image of Landscape in Art History. Space Voyages and Time Travel,
    in: Kiwi Menrath/Alexander Schwinghammer (Hg.), That´s What a Chameleon Looks Like. Contesting Immersive Cultures, Köln 2011, 23-42
  • Bild und Maske. Zum Anachronismus der Bildgesichter,
    in: Cornelia Gockel/Susanne Witzgall (Hg.), Medienrelationen. Von Film und Videokunst bis Internet, München 2011, 77-96
  • Kunst in der Kirche statt Kirchenkunst. Die Glasfenster von Imi Knoebel in der Kathedrale zu Reims (englisch/französisch)
    in: Imi Knoebel. Buntglasfenster für die Kathedrale von Reims, Bielefeld 2011, 56-71
  • Photography and Death
    in: Linda Baéz Rubi (ed.), The Itineraries of the Image, Mexico City 2011, 112-134
  • The Unmasking of Images. The Anachronism of TV-Faces
    in: Oliver Grau (ed.), Imagery in the 21st Century, Chicago/MIT Press 2011, 32-51
  • Das interchrone Bild der Landschaft. Raumfahrt und Zeitreise bei Pieter Bruegel dem Älteren
    in: Joachim Jacob (Hg.), Im Namen des Anderen. Die Ethik des Zitierens, München 2010, 78-94
  • Bildwissenschaft. Methoden und Theorien
    in: Dieter Maurer/Claudia Riboni (Hg.), Bild und Bildgenese, Bern 2010, 117-142
  • Von der Ur-Kunde zum Logos der Bilder. Die Geschichte der Ikonologie
    in: Bilder in der Archäologie – eine Archäologie des Bildes?, Münster 2010, 75-94
  • Die anderen Möglichkeiten des Eigenen. Fremd- und Eigenerfahrung in der europäischen Kunstgeschichte
    in: Martin Schulz/Beat Wyss (Hg.), Techniken des Bildes, München 2010, 56-78
  • Nur in der Fremde erkennt man das Eigene – Oder Lost in Translation?
    in: Kritische Berichte, Dezember 2009, 45-57
  • Der Ort der Farben/The Places of Colors
    in: Ausst. Kat. Imi Knoebel. Ich Nicht/Enduros, Deutsches Guggenheim Berlin, 2009, 169-196
  • Blick und Anblick. Zur Geschichte und Gegenwart des Porträts
    in: Kati Röttger/Alexander Jacobs (Hg.), Theater und Bild. Inszenierungen des Sehens, Bielefeld 2008, 43-60
  • Alte Gesichter in neuen Formaten
    in: Dorna Safaian (Hg.), If Today Was Tomorrow – The Signature of Time (Munitionsfabrik 19), Karlsruhe 2008, 33-42
  • Die Sichtbarkeit des Todes im Medium der Fotografie
    in: Thomas Macho/Kristin Marek (Hg.), Die neue Sichtbarkeit des Todes, München 2007, 289-313
  • Entlarvung der Bilder. Zum Anachronismus der TV-Gesichter
    in: Hans Belting (Hg.), Bilderfragen. Bildwissenschaften im Aufbruch, München 2007, 283-302
  • „Bildwissenschaft" und ihre Relevanz für die Schule
    in: Paula Bodensteiner/Ernst Pöppel/Ernst Wagner (Hg.), Wissensgenese an Schulen. Beiträge einer Bilddidaktik, München 2007, 19-28
  • Bilder und Bildwissenschaft an der Schnittstelle Museum –Schule
    in: Ernst Wagner/Monika Dreykorn (Hg.), Museum – Schule – Bildung. Aktuelle Diskurse/Innovative Modelle/Erprobte Methoden, München 2007, 75-79
  • Imi Knoebel: Ich nicht und doch ich!/Not I and yet I!
    in: Ausst. Kat. Imi Knoebel. Werke von 1966-2006, Bielefeld 2007, 86-91
  • Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang. Zur Malerei von Hubert Scheibl/ Beauty is only a step removed from a burning terror
    in: Ausst.-Kat. Un-tiefen, Rupertinum Salzburg 2006, 8-14
  • Kunst, Nation und Territorium. Die Topologie des Politischen auf der 50. Biennale von Venedig 2003
    in: Kunst und Politik. Jahrbuch der Guenica-Gesellschaft 6, 2004, 18-31
  • Die Präsenz der siegreichen Gottesmutter. Zur antiken Tradition einer mittelalterlichen Ikone in San Marco
    in: Thomas Lentes (Hg.), Ästhetik des Unsichtbaren, Reimer 2004, 23-46
  • Die photographische Repräsentation der Shoah. Zur ikonoklastischen Kritik ihrer bildmedialen Vergegenwärtigung
    in: Bettina Bannasch/Almuth Hammer (Hg.), Verbot der Bilder – Gebot der Erinnerung. Mediale Repräsentationen der Shoah, Campus 2004, 191-210
  • Die Fotografie an der HfG
    in: Siegfried Gohr (Hg.), Karlsruhe Ikonotope. 10 Jahre Hochschule der Gestaltung, Karlsruhe 2003
  • Körper haben – Körper sehen? Eine Frage der bildlichen Repräsentation
    in: Hans Belting/Dietmar Kamper/Martin Schulz (Hg.), Quel Corps? Eine Frage der Repräsentation, München, Fink, 2002, 1-26
  • Die Thanatologie des photographischen Bildes
    in: Jan Assmann/Rolf Trauzettel (Hg.), Tod, Jenseits und Identität. Perspektiven einer kulturwissenschaftlichen Thanatologie, Freiburg/München 2002, 740-763
  • Die Re-Präsenz des Körpers in Italien der Frühen Neuzeit
    in: A. Keck/N. Pethes (Hg.), Mediale Anatomien. Menschenbilder als Medienprojektionen, Bielefeld 2001, 33-51
  • Spuren des Lebens und Anblick des Todes. Die Photographie als Medium des abwesenden Körpers
    in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 64, 2001, 381-396
  • Videoprojection X
    in: Ausst. Kat. Schattenriss, Städtische Galerie im Lenbachhaus München 2001, 81-83
  • Photographie und Schattenbild
    in: Ausst. Kat. Schattenriss, Städtische Galerie im Lenbachhaus München 2001, 16-25
  • Photographie
    in: Ausst. Kat. Wahre Wunder. Sammler und Sammlungen im Rheinland, Kunsthalle Köln 2000, 51-55
  • Amerikanische Kunst nach 1945
    in: Ausst. Kat. Wahre Wunder. Sammler und Sammlungen im Rheinland, Kunsthalle Köln 2000, 66-71
  • Imi Knoebel
    in: Ausst. Kat. Gesammelte Räume, gesammelte Träume. Sammlung Grothe, Martin Gropius Bau, Berlin 1999, 61-75
  • Günther Förg, Fotogramme
    in: Ausst. Kat. Günther Förg, Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim 1999
  • Die Nicopea in San Marco. Zur Geschichte und zum Typ einer mittelalterlichen Ikone
    in: Byzantinische Zeitschrift 91, 1998, 475-501
  • Imi Knoebels Lolita, oder: Die Erotik der Farben
    in: Ausst. Kat. Imi Knoebel. Bays and Beaches, Galerie Thaddäus Ropac, Salzburg 1998
Suchen in der bisherigen HfK Webseite (nicht im HfK2020 Lab!)