Wendelien van Oldenborgh

Fragen der Methode, Produktionsweisen, Zeit und Raum.

Skulptur und Installation

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Vita

Wendelien van Oldenborgh entwickelt Werke, bei denen das filmische Format als Produktionsmethodik und als Basissprache für verschiedene Präsentationsformen verwendet wird, wobei in Zusammenarbeit mit Teilnehmer*innen in verschiedenen Szenarien das Drehbuch koproduziert wird. Zu den jüngsten Einzelpräsentationen zählen: work, work, work (work) im Museum Sztuki in Lodz 2021; tono lengua boca bei Fabra i Coats, Barcelona 2020 und CA2M Madrid 2019-20; Cinema Olanda, im Niederländischen Pavillon der 57. Biennale von Venedig 2017. Van Oldenborgh hat weithin ausgestellt, unter anderem auf der Chicago Architecture Biennial 2019, bauhaus imaginista, HKW Berlin/Zentrum Paul Klee Bern 2019, Stedelijk Museum Amsterdam 2020 und Sonsbeek20->24, Arnhem 2021.

Van Oldenborgh ist Mitglied der (Dutch) Society for Arts und Trägerin des Dr. A. H. Heineken Prize for Art (2014). Eine monografische Publikation, Amateur, wurde von Sternberg Press, Berlin, herausgegeben; If I Can't Dance, Amsterdam and The Showroom, London im Jahr 2016.

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Klasse Wendelien van Oldenborgh
Projected Image & Installation

Fragen der Methode, Produktionsweisen, Zeit und Raum.

Ihre eigene Praxis verfolgt einen experimentellen Zugang zu Methode und Produktion in dem, was vielleicht am besten als „Filmarbeiten" bezeichnet werden kann, die sie in speziell entworfenen architektonischen Umgebungen mit dem Publikum teilt. Bei der Arbeit, aber auch in der Lehre konzentriert sie sich auf diese Bereiche: die Position und Verantwortung des Machers, die Herangehensweise an eine Produktion und die erstellbaren Betrachtungsbedingungen.

In ihrer eigenen Praxis erwähnt sie „Kino" als Idiom, in das die Arbeiten eingebettet sind, der Prozess ist experimentell. Jede Arbeit entspringt einem kollaborativen Prozess, in dem ein konzentrierter Filmdreh – mit Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Kenntnissen – der generativste und produktivste Moment ist. Diese ein- oder zweitägigen Filmdrehs waren mitunter öffentliche Anlässe und auf jeden Fall offen für unerwartete Einflüsse. Die Bearbeitung des bei diesen konzentrierten Filmdrehs aufgenommenen Materials ist ein strukturierendes Moment: Wendelien van Oldenborgh arbeitet aus der Unabhängigkeit von Ton, Bild und Text, mit Zeit und Rhythmus als Materialität. Die Ausstellung dieser Arbeiten beinhaltet spezifische Einstellungen in Bezug auf die Filmarbeit selbst sowie den räumlichen, aber auch konzeptionellen oder sogar sozialen Kontext, in dem sie erscheinen wird.

Dabei nehmen Forschungen zum Interessensgebiet sowie zu den möglichen Produktionsweisen einen großen Anteil ein und werden auch im Unterricht angeregt.

Innerhalb der Klasse wird auf Englisch und Deutsch kommuniziert. Es werden gemeinsame Lesungen stattfinden, die hauptsächlich auf englischen Texten basieren. Das gemeinsame Betrachten von Filmen, Gruppendiskussionen sowie individuelle Arbeitstreffen können wahlweise auf Englisch oder Deutsch erfolgen.

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