Xian Ju Yang


Allgemeine Wissenschaften

Kunst und Design
Aktuelle Kurse

  • How to make sense of the world: Karten, Räume, Grenzen.
    Seminar
    Kurs Nr.: ID.BA.T2.22
    Semester: SS 2021

    Karten verorten uns in Räumen: sie dienen als Orientierungshilfe (z.B. Google Maps), als existentielle Stütze im Raum-Zeit-Gefüge (z.B. Mappa Mundi) oder als ideologisches Instrument (weltpolitische Karten). Zugleich sind sie wichtiger Marker für zeitgenössische Diskurse, Utopien und Vorstellungen. Sie spiegeln das Interesse der Kartenmacher*innen und ihrer Perspektiven. Wie stark diese Vorstellungen und Darstellungen in die Köpfe der Menschen greifen zeigt sich in imaginierten Geographien, den Räumen (und Grenzen) in unseren Köpfen. Was aber ist Raum? In welcher Beziehung steht der reale Raum zum imaginierten Raum? Wer entscheidet, was in diesem Raum real, wichtig und benannt ist – und was nicht? Wo das eine beginnt und das andere aufhört? Anhand welcher Kriterien und mit welchen Konsequenzen? Ausgehend von Kartenmaterial, Zeichenübungen, Praxisbeispielen und theoretischen Texten nähern wir uns den Begriffen “Raum“ und „Grenze“ und erörtern Implikationen für die künstlerische und gestalterische Praxis. Wir sprechen über den gestalterischen Aufbau, die Typografie und die inhaltliche Aussage von historischen Karten. Wir analysieren Karten für Kinder und die darin gezeigten imaginierten Geografien und Stereotype. Wir zeichnen Grenzen auf Landschaften und diskutieren, welche Konsequenzen das Ziehen einer solchen Linie mit sich bringt. Wir lesen Gedichte und künstlerische Texte und erforschen so die Räume in Köpfen. Aus dem Kopf heraus gehen wir wieder in die Praxis und versuchen das Folgende: how to make sense of the world.
  • Einführung in die Design- und Kulturgeschichte
    Vorlesung mit Übung
    Kurs Nr.: ID.BA.T1.1
    Semester: WS 2021/22

    Vorlesung mit Prof. Dr. Annette Geiger: "Einführung in die Design- und Kulturgeschichte" Die Vorlesung vermittelt ein fundiertes Überblickswissen zur Kultur- und Designgeschichte des 20. Jahrhunderts bis heute. Wir diskutieren dabei auch, wie die Geschichte der Gestaltung überhaupt gedacht werden kann: Was soll sie eigentlich umfassen? Wann begann Design? Was ist überhaupt Design? Denn in der Literatur trifft man häufig auf recht „verstaubte“ Auffassungen zu diesen Fragen. Themen der Vorlesung: Was ist Design? Begriff & Kritik Design als Reformbewegung der Gesellschaft Das Bauhaus: Kathedrale der Künste Europäische Avantgarden: Von Dada, De Stijl, Futuristen und Konstruktivisten Design als Propaganda: Von der NS-Gestaltung zu „Fake News“ Widersprüche der Nachkriegszeit: Nierentisch & HfG Ulm - vom Mythos des Funktionalen Aktuelle Design-Konzepte und ihre Hintergründe: Social Design, Critical Design, Spekulatives Design etc. Zur Vorlesung gehört die begleitende Übung zum Wissenschaftlichen Arbeiten bei Xiju Yang. Sie zielt auf das Anfertigen einer Hausarbeit zu einem selbst gewählten Thema. Interessierte aus höheren Semestern (BA oder MA) können die Vorlesung auch ohne diese Übung als Seminar besuchen (dann 3 CP mit Hausarbeit). Übung mit Xiju Yang: "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" In dieser Übung nähern wir uns dem wissenschaftlichen Arbeiten für Referate, Seminararbeiten, Gestaltungsprozesse und Co. anhand von realen Fallbeispielen und Übungen. Was bedeutet "wissenschaftliches Arbeiten"? Wie finde ich mein Thema und wie bereite ich es nachvollziehbar auf? Woher bekomme ich meine Informationen? Was ist eine Quelle und welche darf/soll ich nutzen oder nicht? Wie zitiere ich richtig? Darf ich meine eigene Meinung äußern oder nicht? Warum brauche ich das alles überhaupt? Dieses und mehr besprechen und üben wir zusammen in diesem Kurs.
  • ZINES. Zur Theorie und Praxis der Selbstermächtigung.
    Seminar
    Kurs Nr.: AWi
    Semester: WS 2021/22

    Das Zine liegt am Puls der Zeit, davon zeugen nicht nur die zahlreichen Kuenstlerbuch- und Zinemessen, sondern auch die Vielzahl der Publikationen, Kleinverleger*innen und Zinemacher*innen. Die Moeglichkeit, frei und unabaengig zu publizieren sowie mit moeglichst geringen Ressourcen ein Publikum zu erreichen machen das Zine zum idealen Medium, um eigene Positionen sichtbar zu machen. Dieses Verfahren steht im direkten Gegenentwurf zum etablierten Kulturbetrieb und hat in den letzten Jahren eine deutlich politischere Komponente erlangt, z.B. im Rahmen von BLACK LIVES MATTER. Zinepublikationen spielten hierbei eine bedeutende Rolle, um Erfahrungen von Personen of Colour Raum zu geben und somit autonome Selbstermaechtigung herzustellen. Im Kurs betrachten wir die politische Hebelkraft des Mediums Zine aus historischer und zeitgenoessischer Perspektive. Seit jeher finden dort feministische und diversitaetsgepraegte Diskurse ihren Platz im Print. Wie Kulturkanon und -autonomie miteinander in Beziehung stehen, welche Plattformen, Potentiale und aktuellen Beispiele der Selbstermaechtigung es gibt sind ebenso Teil des Kurses wie die Konzipierung und Herstellung eines eigenen Zines (5 Seiten), gerne auch in Zusammenarbeit mit einem praktisch orientierten Kurs.
  • Designtheorie Vorlesung + Übung
    Vorlesung mit Übung
    Kurs Nr.: ID.BA.T2.1
    Semester: SS 2022

    Vorlesung Designtheorie: An das im ersten Semester erlangte Ueberblickswissen zur Designgeschichte anschliessend, setzt sich die Vorlesung mit Entwicklungen in Design und Kunst von den 1960er Jahren bis heute auseinander, von Radical Design und Pop-Art, Fluxus, Expanded Cinema und Videokunst bis hin zu neueren konzeptionellen, performativen und dekolonialen Designansaetzen. Zugleich soll ein Ueberblick ueber die wichtigsten theoretischen Ansaetze aus Kultur-, Design- und Medientheorie ab den 1960er Jahren erarbeitet werden. Das Verstaendnis fuer den Zusammenhang zwischen den Entwicklungen in Design, Kunst, Gesellschaft und den behandelten theoretischen Ansaetzen wird anhand von exemplarischen Analysen vertieft.
  • Zines. Zur Theorie und Praxis der Selbstermächtigung.
    Seminar
    Kurs Nr.: ID.BA.T2.23
    Semester: SS 2022

    Das Zine liegt am Puls der Zeit, davon zeugen nicht nur die zahlreichen Kuenstlerbuch- und Zinemessen, sondern auch die Vielzahl der Publikationen, Kleinverleger*innen und Zinemacher*innen. Die Moeglichkeit, frei und unabhängig zu publizieren sowie mit möglichst geringen Ressourcen ein Publikum zu erreichen machen das Zine zum idealen Medium, um eigene Positionen sichtbar zu machen. Diese Form der Selbstermächtigung steht im direkten Gegenentwurf zum etablierten Literaturbetrieb und hat in den letzten Jahren mehr Fahrtwind erlangt, z.B. im Rahmen von BLACK LIVES MATTER. Zinepublikationen spielten eine bedeutende Rolle, um Erfahrungen von Personen of Colour Raum zu geben und somit autonome Selbstermaechtigung herzustellen. Im Kurs betrachten wir die politische Hebelkraft des Mediums Zine und Self-Publishing aus historischer und zeitgenoessischer Perspektive. Als Gegenentwurf zum Literaturkanon fanden und finden dort feministische und diversitaetsgepraegte Diskurse ihren Platz im Print. Wie diese miteinander in Beziehung stehen, welche Plattformen, Moeglichkeiten und aktuellen Beispiele der Selbstermaechtigung es gibt sind ebenso Teil des Kurses wie die Konzipierung und Herstellung eines eigenen Zines.

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