Fachbereich
Kunst und Design

Integriertes Design

Studiengangsinformation:
Integriertes Design (B.A./M.A.) an der HfK Bremen am Fachbereich Kunst und Design

Der Studiengang Integriertes Design bietet mit seiner fachlichen und thematischen Breite eine umfassende Qualifizierung für gegenwärtige und zukünftige Handlungsfelder des Designs. Er ermöglicht die Zusammenstellung individueller Profile aus den 16 Lehrgebieten:

Zusätzlich können Lehrangebote aus der Freien Kunst, den Digitalen Medien und der Wissenschaft belegt werden. Zehn hervorragend ausgestattete Werkstätten sowie eine große Betreuungsdichte erlauben ein individuell zugeschnittenes Studium, das in einem hohen Maß an Selbstbestimmung einzigartige Gestalterpersönlichkeiten ausbildet.

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    Der Studiengang Integriertes Design stellt den fächerübergreifenden Austausch mit den unterschiedlichen Lehrgebieten und Arbeitsfeldern in den Vordergrund. Diese methodische und fachliche Öffnung ermöglicht es, verschiedenste Denk- und Handlungsweisen des Designs kennenzulernen und systematisch in das eigene Arbeiten zu integrieren. Das Spektrum reicht von künstlerisch-gestalterischen Grundlagenkompetenzen und konzeptuellen Reflexionsprozessen über design- und kulturgeschichtliche Aspekte bis hin zu experimentellem Umgang mit analogen und digitalen Entwurfspraktiken und Fertigungsmethoden.

Studienverlauf Bachelor und Master

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    BACHELOR
    Studiendauer: 6 Semester, Abschluss: Bachelor of Arts
    Das Bachelor-Studium umfasst sechs Semester. Alle Lehrgebiete könnten frei kombiniert werden.

    Die ersten drei Semester sind als Experimentier- und Orientierungsphase angelegt. In diesem ersten Studienabschnitt werden handwerkliche und mediale Kompetenzen in allen Lehrgebieten und Werkstätten vermittelt. In ihrer Vielfalt an Medien und Materialien bieten sie eine elementare Orientierung für alle Bereiche des Integrierten Designs und des Designberufs. Im weiteren Verlauf des Studiums werden Einzelkompetenzen zunehmend in übergreifende konzeptuell-gestalterische Arbeitsprozesse überführt, in unterschiedlichen Lehr- und Projektformen erprobt, reflektiert und gefestigt. Bis zum Abschluss des Bachelors kann das Integrierte Design als generalistisches und nichtspezialisiertes Studium beibehalten zu werden. Alternativ ist es möglich, sich nach den ersten drei Semestern auf Studienschwerpunkte zu fokussieren. Die Bereitschaft zu selbstorganisiertem und aktivem Lernen sowie Forschungsneugier sind Voraussetzungen dafür.

    MASTER
    Studiendauer: 4 Semester, Abschluss: Master of Arts

    Als konsekutive Weiterführung des BA-Studiums umfasst das Master-Studium Integriertes Design vier Semester und erfolgt durch die Wahl eines von vier angebotenen thematisch organisierten Master-Studios: Kultur und Identität, Mode, Mensch und Gesellschaft, System und Interaktion, Sprache und Kommunikation.

    Weitere Informationen zum Integrierten Design.

Auslandssemester / (Auslands-)Praktikum

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    Ab dem 3. Semester ist ein Auslandssemester vorgesehen. Die Hochschule für Künste Bremen hat Kooperationen mit über 20 Partnerhochschulen in vielen europäischen Ländern sowie in Israel, Japan und Korea. Das International Office der HfK unterstützt die Planung des Auslandssemesters mit umfassender organisatorischer und fachlicher Beratung. Alternativ dazu kann ein Praktikum in In- oder Ausland absolviert werden.

Welche Berufsbilder adressiert ID
für seine BA und MA Absolvent:innen?

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    BACHELOR
    Die Studierenden legen im BA Studium den Grundstein für die eigene gestalterische Praxis, die sie in intensiver Projektarbeit entwickeln und in ihrer Abschlussarbeit vertreten. Das Studium des Integrierten Designs bereitet auf vielfältige, dynamische und sich permanent verändernde Berufsfelder in übergreifenden, multidisziplinären Kontexten vor. Durchhaltekraft und Mut sich auf neue Kommunikationsformen und zukünftige Praktiken im Sozialen einzulassen, werden genauso vermittelt, wie grundlegende und spezifische Formen der Gestaltung und Kommunikation. Sie haben sich mit einem eigenständigen Profil qualifiziert um als Gestalter:innen in unterschiedlichen Kontexten zu arbeiten. Sei es in selbstständiger Tätigkeit im eigenen Atelier/Studio, in unabhängigen Kollektiven, in Designbüros und oder Cross-Media-Agenturen (z. B. für Markenentwicklungen), bei Modelabels, an Theatern, Medien- und Produktionsstudios (z. B. für interdisziplinäre Medienkunst), Verlagen oder Designabteilungen von Firmen und öffentlichen Institutionen. Die HfK legt großen Wert auf eine Ausbildung, in der vernetztes und analytisches Denken zum verantwortungsbewussten und nachhaltigem Gestalten führt. Die Absolvent:innen sind konzeptuell und in der gestalterischen Ausführung kompetent, um unkonventionelle wie überraschende Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Zentral ist die Idee, dass nur ein interdisziplinäres und verschiedene Ansätze berücksichtigendes Denken zu neuen Formen und dazu führt, Zukunft mutig zu gestalten.

    MASTER
    Die Studierenden entwickeln ein eigenständiges Masterprojekt, während dessen eine ausgeprägte Sensibilität für gestalterische Fragen, fachübergreifende Diskurse sowie ein ganzheitliches und nachhaltiges Verständnis von Design, Prozess und Kommunikation im Zentrum steht.

    Sie haben als Gestalter*innenpersönlichkeiten zu ihrer gestalterischen Handschrift eine gestalterische Haltung entwickelt. Einmal mehr sind die Absolvent:innen nach Abschluss ihres Studiums in der Lage, sich prozessorientiert und dynamisch selbständig Arbeitsfelder zu erschließen. Sie denken und entwerfen explorativ und zukunftsorientiert. Sie stellen in Frage, suchen nach neuen Erkenntnissen, Methoden und Ästhetiken und haben Erfahrungen in der Aneignung und Verknüpfung von Kenntnissen in themenverwandten Bereichen gesammelt. Hierbei ermöglicht die HfK Bremen ein Studium welches von der Nähe zur Freien Kunst, den Digitalen Medien und Musik profitiert, außerdem Fragen bis weit in die Medien- oder Sozialwissenschaften sowie nach neue Technologien begrüßt. Die Entwicklung von gestalterischen Strategien und die Visualisierung und Gestaltung komplexer gesellschaftlicher Sachverhalte bietet den Schlüssel zur spezifischen Berufspraxis und Designforschung. Die Gestalter:innen qualifizieren sich für Tätigkeiten in freier Praxis und können mit ihrem Fachwissen Führungspositionen übernehmen. Die spezifische Designpraxis findet sich in der unabhängigen wie unternehmerischen Design-, Kultur- und Kreativszene, wie z.B. in Designbüros, Cross-Media-Agenturen, bei Modelabels, an Theatern, Medien- und Produktionsstudios, Verlagen oder Designabteilungen von Firmen und öffentlichen Institutionen. Der Studienabschluss eröffnet ihnen die Möglichkeit nicht nur leitende Funktionen in gestalterischen Prozessen zu übernehmen , sondern ebenso für weitere wissenschaftliche und künstlerische Qualifikationen einschließlich des Zugangs zu Promotionsstudien nach Maßgabe der jeweiligen Promotionsordnungen.

Master-Studios

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    Der Dialog von Bild und Text bildet in diesem Studio die Grundlage zur kritischen Untersuchung und Entwicklung ästhetischer Strategien der Fotografie und visuellen Kommunikation. Die experimentelle und forschende Grundhaltung des Studios diskutiert und erarbeitet künstlerische Strategien, ästhetische Qualitäten und visuelle Konzepte, die sich mit Formen der Narration, der Verständigung und des Publizierens beschäftigen – z. B. vom Künstlerbuch bis zur Unternehmenskommunikation.

    Durch übergreifende, auch interkulturelle Problemstellungen, erfahren sich die Studierenden in Einzel- wie Teamarbeit als selbst- bestimmte Gestalter und Fotografen, die ihre Fähigkeiten und Haltungen in sozialen, politischen und ökonomischen Kontexten reflektieren und sich einzubringen wissen. Im Wechselspiel zwischen ideeller, konzeptueller und praktischer Arbeit sollen eigenständige Forschungsprojekte/Case Studies entstehen.

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    Die heutige Mode verbindet gesellschaftliche Funktion mit narrativer Fiktion, sie lotet die Identitäten der Geschlechter und Generationen aus und weiß diese immer wieder neu zu interpretieren. An den Schnittstellen von Kunst, Design und Alltag versteht sich das Master-Studio als Trendlabor zwischen den Disziplinen, als Plattform zwischen den Märkten, Medien und Diskursen der Mode: Wir erarbeiten Strategien für den menschlichen Körper und seine Wirkungskontexte – und zielen auf ein unabhängiges, experimentelles Modeverständnis von der Bekleidung bis zum Accessoire. Das Studienprogramm reicht vom experimentellen Entwurf über Schnittgestaltung zur Kollektionsentwicklung, von Spezialisierungsmöglichkeiten in der Männermode zu interdisziplinären Präsentations- und Inszenierungsformen. Die individuelle Profilbildung – vom künstlerischen Experiment zur eigenen Geschäftsidee – wird gezielt gefördert und begleitet.

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    Das Masterstudio System+Interaktion im Studiengang Integriertes Design widmet sich gestalterischen Fragestellungen komplexer analoger und digitaler Systeme sowie der Interaktion und zwischen Menschen und Systemen.

    Die Welt wird zunehmend vernetzter und komplexer. Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Prozesse zur Gestaltung, Entwicklung und Nutzung von Produkten und Systemen. Die Gestaltung von Prozessen, Strukturen und Interaktionen ist entscheidend für die Anwendbarkeit und Zufriedenheit der Nutzer und Anwender, der Rezipienten und Akteure. Ziel der Auseinandersetzung und Kreation von Systemen und deren Strukturen sowie dazugehörigen Interaktionsvorgängen sind nicht Produkte oder Systeme an sich, sondern deren Gestaltung und Wirkung auf den Menschen sowie Teilhabe an und die souveräne Nutzbarmachung von Systemen.

    Das Masterstudio System+Interaktion befasst sich mit der Erforschung, Analyse, Konzeption und Gestaltung von Interaktionsprozessen und Medien in komplexen Strukturen und Prozessen. Dabei sind räumliche, architektonische, technische und digitale Systeme ebenso Inhalt wie soziale, prozessuale und programmatische Strukturen. Im Studio werden anhand von Projekten die kritische Reflexion, faktenbasierte Analyse und Recherche, kreative Entwurfs- und Gestaltungsstrategien, Darstellungs-, Dokumentations- und Simulationsfertigkeiten ebenso trainiert und entwickelt wie die Präsentation und Moderation komplexer Projekte.

    Bei den Projekten wechseln sich im 4-semestrigen Masterprogramm wirklichkeitsnahe und praxisrelevante Projekte (oft in Zusammenwirken mit Kooperationspartnern und Projektgebern) mit visionären und freien Vorhaben ab, um das Zusammenwirken von individuellen Interessen und gemeinwohlorientierter Zukunftsgestaltung unter Bezugnahme auf reale gesellschaftliche, technologische, soziale oder ökologische Rahmenbedingungen zu erproben. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Human Factors und User Experience gesetzt. Interaktion, Kognition, Ergonomie, Nutzerverhalten und Identität bilden ebenso wie soziale, kommunikative und ethische Aspekte die Grundlagen einer am Menschen orientierten Gestaltung.

    Im Studio werden digitale und analoge Produkte und Produkt-Systeme unter besonderer Berücksichtigung der Interaktion entwickelt. Nicht die Produkte oder Objekte an sich sind Fokus der Gestaltung, sondern die Qualität der sich etablierenden Beziehungen, die Gebrauchsqualität und der Gebrauchsnutzen. Experimentelle Exploration neuester Technologien ist dabei ebenso vorgesehen wie planerisch-systematische Entwicklungsvorhaben.

    Bewerber für das Studio sollten ein ausgeprägtes Interesse an und Erfahrungen mit komplexen Produkten oder Systemen mitbringen, als Gestalter oder kreative Problemlöser über ein hohes Maß an soziokulturellem Bewusstsein und ästhetischem Gespür verfügen sowie eine eigenständige kritische Gestaltungshaltung einbringen. Die Absolventen sollen befähigt werden, selbstständig oder angestellt in anspruchsvollen und komplexen Projekten und Vorhaben zu bestehen. Sie sollen die Fähigkeit zur Zusammenarbeit und Teamwork, zur Führung und Organisation von Arbeitsgruppen in Wissenschaft oder Praxis und zur Lösung anspruchsvoller gestalterischer Themen und Fragestellungen entfalten.

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    The School of Visual Combinations experimentie Mitteln der uns heute zur Verfügung stehenden Kommunikationsmedien, um sinnvolle inhaltliche Verbindungen visueller Gestaltungsmöglichkeiten zu testen und entstehen zu lassen.

    Im Zuge der technologischen Entwicklung und der allgemeinen Verfügbarkeit unserer Kommunikationsmittel entstehen neuartige Sprach- und Bildsysteme, die auf die weltweite Vernetzung und Vielsprachigkeit reagieren. Text und Bild werden dadurch in neuartige Beziehungen zueinander treten: Anstelle einer Verschriftlichung der Kommunikation, wird sich eine vorwiegend ikonische Verständigung herausbilden. Um neuartige Systeme mit jenen, die bereits existieren, in Einklang zu bringen, bedarf es eines Verständnisses davon, wie die erhöhte technologische Komplexität das Abstraktionsvermögen unserer Wahrnehmung bestimmt.

    Im Umgang mit dem Internet und den Sozialen Medien sind wir mit generativen Prozessen von Sprachsystemen und der Erzeugung von Bildinhalten konfrontiert. Dieser Umstand beeinflusst auch unser eigenes intuitives Verständnis bildhafter Darstellungen. Wir sind gefordert, neuartige Systeme zu verstehen, beispielsweise in Bezug auf die Absichten, die sich hinter Kommunikationsmedien verbergen, die durch Algorithmen erzeugt werden.

    Das Masterstudio School of Visual Combinations ist ein interdisziplinäres Forschungs- und Entwicklungsatelier, das die Bereiche Bewegtes Bild, Typografie und Zeichnen, die wir als Schwerpunkte an der HfK unterrichten, öffnet, um neue Sprachen sowohl in digitalen wie in analogen Bereichen auszuprobieren und experimentell an diese Sprachlichkeit heranzuführen. Das Masterstudium bietet die Zusammenarbeit mit allen Angeboten im Bereich des Integrierten Designs, der Freien Kunst und der digitalen Medien an der HFK Bremen.

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