Fachbereich Musik

Kirchenmusik

Seit dem Wintersemester 2017/2018 werden erstmalig Studienanfängerinnen und Studienanfänger für den Master of Musik Kirchenmusik (Arp-Schnitger-Master für historische Kirchenmusik) aufgenommen.

Studiendauer: 4 Semester, Abschluss: Master of Music

Zulassungsvoraussetzung: Abgeschlossenes Kirchenmusikstudium (Bachelor of Music Kirchenmusik evangelisch oder katholisch oder B Examen; zum Zeitpunkt der Bewerbung genügt ein Nachweis über die Zulassung zum Abschlussverfahren). Bestehen der Aufnahmeprüfung.

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    Das Masterstudium Kirchenmusik (Arp-Schnitger Master für historische Kirchenmusik) umfasst drei Hauptfächer: 

    • Orgel
    • Liturgisches Orgelspiel/Improvisation
    • Chorleitung


    Dazu kommen als wesentliche Basisfächer Gesang, Klavier (oder historische Tasteninstrumente) und Partiturspiel sowie in einem speziellen Wahlbereich theoretische und musikwissenschaftliche Fächer. Gesamtziel des Studiums ist die Vermittlung einer umfassenden kirchenmusikalisch-künstlerischen Qualifikation, die es den Studierenden ermöglicht, in den beruflichen Tätigkeitsfeldern der Kirchenmusik (OrganistInnen, KantorInnen, ChorleiterInnen) selbstständig und kooperativ tätig zu werden. Der Fundus an historischen, romantischen und modernen Orgeln in und um Bremen erlaubt eine differenzierte und an vielfältigen stilistischen Ausprägungen orientierte Ausbildung an der Orgel. Durch das Zusammenwirken mit der Abteilung für Alte Musik gewährt ein Kirchenmusikstudium an der HfK wertvolle Einblicke in die Continuopraxis sowie ein älteres Orgel- bzw. Vokalrepertoire. Die breit angelegte Chorarbeit berücksichtigt die unter-schiedlichsten Aspekte späterer beruflicher Tätigkeit wie z. B. Kinder- oder Kammerchor. Die Dirigierausbildung im Studiengang Kirchenmusik an der HfK Bremen ist gekennzeichnet durch einen hohen Praxisbezug. Studiendokumente Master of Music 

    Die Orgeln

    Den Kirchenmusik-Studierenden in Bremen steht eine große Anzahl von bedeutenden Orgeln in stilistischer Vielfalt und Qualität zur Verfügung:

    • die Turmorgel in der ehemaligen Sternwarte der HfK Bremen
    • die Schnitger-Orgeln in Cappel, Dedesdorf, Grasberg, Stade und Weener
    • die Silbermann-Orgel im Bremer Dom die Orgeln der Gotik und Renaissance in Ostfriesland (Rysum, Uttum, Osteel, Westerhusen u.a.)
    • die Replik der klassisch-französischen Orgel (nach Clicquot) in Stapelmoor
    • die originale italienische Orgel in Rhede
    • die romantischen Orgeln: Bremer Dom (Sauer), Osnabrücker Dom (Cavaillé-Coll), Verdener Dom (Furtwängler & Hammer)
    • die symphonische Orgel von Gerald Woehl in Cuxhaven
    • eine enge Anbindung an die HfK besteht mit den Bremer Kirchen St. Stephani (Beckerath) und Walle (mitteltönige Orgel von v.d. Putten).
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